Es ist ganz sicher verzeihlich, wenn jemand auf die Frage, wie die Hauptstadt in einem kleinen, eher unbekannten und weltpolitisch unbedeutenden Land heißt, keine Antwort parat hat. Weniger verzeihlich ist es hingegen, wenn das Allgemeinwissen derart schwach ausgeprägt ist, dass jemand nicht einmal den Namen des aktuellen Regierungschefs in einem der wichtigsten Länder der Welt kennt.

Dabei ist es unbestritten, dass jemand, der über eine gute Allgemeinbildung verfügt, besser durchs Leben geht. Das beginnt schon beim Vorstellungsgespräch. Arbeitgeber interessieren sich in der Regel bei einem Einstellungstest nicht nur für die fachlichen Kenntnisse des Bewerbers, sondern wollen auch wissen, wie es um die Allgemeinbildung bestellt ist. Gleiches gilt für Mitarbeiter, die im Beruf stehen und denen im Umgang mit Neukunden ein umfangreiches Allgemeinwissen zur Verfügung steht. Das hat normalerweise nichts mit Angeberei zu tun, sondern wirft einfach ein besseres Bild auf die betreffende Person, wenn sie bei Meetings mit Zitaten oder historischen Fakten „glänzen“ kann.

Wer also über eine gute Allgemeinbildung verfügt, steht immer besser da, auch wenn ganz sicher von niemandem erwartet werden kann, über alles und jeden Bescheid zu wissen, zumal es auch in Bezug auf Allgemeinwissen ganz sicher unterschiedliche Interessensbereiche gibt. Dennoch ist es heutzutage so einfach wie nie, sich eine gute Allgemeinbildung auch in späteren Jahren noch zuzulegen. Im Internet gibt es eine ganze Reihe von Möglichkeiten, über Wissensblogs neues Wissen zu erwerben oder bestehenden Wissen zu vertiefen. Interessierte können auf diesem Wissensblog ihr Allgemeinwissen testen und erweitern.

Dieses Erwerben und Vertiefen von Allgemeinwissen nutzt nicht nur privat, sondern dient eben auch dem Job. Nicht wenige Arbeitgeber erwarten von ihren Mitarbeitern, dass sie sich nicht nur in ihrer eng mit ihrer im Beruf verbundenen Tätigkeit weiterbilden, sondern wollen auch, dass sie auf eher berufsfremden Gebieten entsprechende Anstrengungen unternehmen. Nicht zuletzt dienst bereits das Lesen der Tageszeitungen sowie das Informieren durch das Sehen der täglichen Nachrichtensendungen einer besseren Allgemeinbildung. So kann gewährleistet werden, dass die nachfolgende Generation, d.h. näherhin die eigenen Kinder, auf gestellte Fragen auch eine entsprechende richtige und informative Antwort erhalten, die auf einer fortwährenden Allgemeinbildung beruht.