Mit der ersten eigenen Ausbildung beginnt der Schritt in die Eigenständigkeit. Es beginnt ein völlig neuer Lebensabschnitt, der durch Verantwortung, Zukunftsplanung und Unabhängigkeit geprägt ist. Wenn der Ausbildungsvertrag unterschrieben ist, herrscht natürlich große Freude. Dieser Anlass muss gebührend gefeiert werden. Ein paar Tage später beginnen aber dann schon die Vorbereitungen für die Ausbildungszeit. Natürlich muss das richtige Outfit für die Arbeitszeit gekauft werden. Außerdem müssen sich Jugendliche um viele Formalitäten kümmern. Rückt dann der Beginn der Ausbildung näher, müssen sich Azubis auch überlegen, wie sie zur Arbeit kommen.

Auto, Zug oder Bus?

Häufig haben junge Menschen kein eigenes Auto und müssen abwägen, ob sie mit der Bahn oder dem Bus zur Ausbildungsstelle fahren. In diesem Zusammenhang stellt sich auch die Frage, ob langfristig die Anschaffung eines Autos nicht doch günstiger ist. Neben dem rein finanziellen Aspekt spielt bei diesen Überlegungen auch der Zeitaufwand für den Weg zur Arbeit ein bedeutende Rolle. Häufig ist die Anschaffung eines Autos langfristig eine lohnende Investition. Aber schauen wir uns das doch anhand von zwei Beispielen genauer an.

Die Auszubildende Karin muss täglich von Bochum nach Dortmund pendeln

Am Beispiel von der Auszubildenden Karin wird schnell deutlich, dass schon ein relativ kurzer Arbeitsweg hohe Kosten verursacht. Karin ist 18 Jahre alt und wohnt in Hiltrop bei Bochum. Sie hat im Zentrum von Dortmund eine Ausbildungsstelle in einem mittelständischen Unternehmen gefunden. Ein Umzug kommt für sie nicht in Frage, weil sie nur knapp 20 Kilometer zu ihrem Arbeitsplatz pendeln muss. Sie steht jedoch vor dem Problem, dass sie nicht weiß, wie sie zur Firma kommt. Wenn sie mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit fährt, ist sie täglich bis zu zwei Stunden unterwegs. Für eine Strecke muss sie zwischen 45 und 60 Minuten einkalkulieren. Außerdem kostet sie eine Fahrt ca. 13,00 EUR. Somit belaufen sich die Kosten für den Arbeitsweg pro Tag auf ca. 26,00 EUR. Wenn sie diesen Weg mit Bus und Bahn wählt, muss sie teilweise mehrfach umsteigen und ist dem Risiko ausgesetzt, durch Verspätungen oder Ausfälle ihre Anschlusszüge zu verpassen. Wenn sie mit dem Auto zur Arbeit fährt, ist sie täglich, je nach Verkehrslage, ca. 50 Minuten unterwegs. Sie braucht für eine Strecke nur ca. 25 Minuten. Natürlich kostet auch die Fahrt mit dem Auto Geld. Wird ein Preis in Höhe von 0,30 EUR pro Kilometer angesetzt, kostet sie eine Fahrt also 6,00 EUR. Für Hin- und Rückfahrt muss sie dann also pro Tag 12,00 EUR zahlen. Die 0,30 EUR pro Kilometer beinhalten die Kosten für Anschaffung, Versicherung, Benzin und Steuern.

Der Auszubildende Thomas fährt jeden Tag von Herzogenaurach nach Nürnberg

Auch Thomas hat vor ein paar Wochen einen Ausbildungsplatz gefunden. Thomas arbeitet zukünftig als Optiker in einem Fachgeschäft in Nürnberg. Er wohnt in Herzogenaurach. Herzogenaurach ist ungefähr 24 km von Nürnberg entfernt. Thomas steht, ähnlich wie Karin, vor der Wahl des Verkehrsmittels, mit dem er zukünftig zur Arbeit fahren will. Da er kein eigenes Auto hat, schaut er sich mögliche Alternativen an. Auch Thomas kann mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit fahren. Wählt er Bus und Bahn, ist er täglich bis zu 1 Stunde und 25 Minuten unterwegs. Er könnte sogar mit dem ICE fahren und wäre nicht schneller bei der Arbeit. Für seine tägliche Fahrt mit Bus und Bahn muss er bis zu 30,00 EUR zahlen. Für eine Strecke zahlt er, bei Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel, 15,00 EUR. Diesen Preis, kann er sich eigentlich nicht leisten, denn er verdient als Optiker in der Ausbildung relativ wenig. Allein für die Fahrt zur Arbeit müsste er monatlich ca. 600,00 EUR aufwenden. Seine Alternative wäre natürlich, mit dem Auto zur Arbeit zu fahren. Auch bei Thomas wird mit einem Kilometerpreis in Höhe von 0,30 EUR kalkuliert. Bei einer täglichen Gesamtstrecke von 48 km muss er also ca. 14,00 EUR zahlen, um mit dem Auto zur Arbeit zu kommen. Er spart also, gegenüber der Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel, täglich 16,00 EUR. Außerdem benötigt Thomas für eine Strecke mit dem Auto nur ca. 39 Minuten.

Das Auto ist für viele Jugendliche die deutlich günstigere Alternative

Die Beispiele von Thomas und Karin symbolisieren das Dilemma vieler Jugendlicher, die eine Ausbildung beginnen. Die Kosten für öffentliche Verkehrsmittel übersteigen leider häufig das kleine Gehalt in der Ausbildung. Mit dem Auto sind viele Azubis schneller und günstiger unterwegs. Außerdem kann das Auto natürlich auch für die Freizeit genutzt werden. Das Auto ist daher die günstigere und flexiblere Alternative. Es gibt zwar in einigen Orten Monatskarten für Bus und Bahn. Diese Monatskarten sind aber auch teuer und die Gültigkeit beschränkt sich meistens auf eine bestimmte Tarifzone. Das Problem der meisten Auszubildenden ist, dass sie kein eigenes Auto haben. Die Anschaffung eines Autos ist aber, wie die beiden Beispiele zeigen, langfristig deutlich effizienter. Leider fehlt den meisten Auszubildenden aber das nötige Geld, um ein eigenes Auto zu kaufen. Es gibt allerdings viele Banken, die sehr günstige Autokredite anbieten. Natürlich schrecken Eltern und Jugendliche zu Beginn der Ausbildung vor der Möglichkeit einer Kreditaufnahme für die Anschaffung eines Autos zurück. Die Kosten für Bus und Bahn sind aber langfristig deutlich höher. Außerdem schaffen sich junge Menschen mit dem Kauf eines Autos Vermögenswerte. Das Geld, das in Bus und Bahn investiert wird, ist dagegen verloren. Viele Banken bieten günstige Autokredite mit sehr guten Konditionen für Auszubildende an. Ein Beispiel für eine solche Bank mit günstigen Konditionen ist die Volkswagenbank. Die Volkswagenbank bietet regelmäßig günstige Darlehen mit sehr niedrigen Raten an. Somit ist die monatliche Belastung während der Ausbildung nicht so hoch. Nach der Ausbildung ist das Einkommen höher und das Auto kann bequem in höheren Raten abgezahlt werden. Die Kosten für einen Kredit sind in der heutigen Zeit gering, da keine Bearbeitungsgebühren mehr in Rechnung gestellt werden dürfen.

Fazit

Für die meisten Auszubildenden lohnt es sich, ein Auto zu finanzieren, um zur Arbeit zu kommen. Die Kosten für die öffentlichen Verkehrsmittel sind sehr hoch und übersteigen in vielen Fällen die monatlichen Gehälter der Jugendlichen. Ein Auto bietet mehr Flexibilität, Zeitersparnis und kann zum Beispiel bei der Volkswagenbank günstig finanziert werden. Auch wenn die Anschaffungskosten hoch sind, ist das Auto im Endeffekt die günstigere Alternative.

 

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