Der eigene Blog - wir zeigen worauf du achten musst!

Der eigene Blog – wir zeigen worauf du achten musst!

Blogs sind ein beliebtes Mittel im Content Marketing und werden von immer mehr Unternehmen genutzt, um ihre Produkte und Leistungen zu erklären, sich als Experten zu profilieren und ihren Usern einen Mehrwert zu bieten – und nicht zuletzt, um regelmäßig frischen Content zu generieren. Aber auch private Blogs boomen – ob Mode, Computer, Reisen oder Kochen, es gibt kein Thema, das nicht von zahlreichen Bloggern bearbeitet wird. Doch was unterscheidet einen guten Blog von einem, der keinen Hund hinter dem Ofen hervorlockt?

Google liebt frischen Content – und Blogger generieren diesen im besten Fall regelmäßig. Doch wer meint, es genüge, einfach seinen Senf zu seinem Lieblingsthema dazu zu geben, irrt. Wer erfolgreich bloggen möchte und Leser, Kunden und Werbepartner überzeugen möchte, sollte eine Reihe von grundlegenden Regeln beachten.

  • Schreiben Sie für Ihre User
  • Bewerben Sie Ihren Blog
  • Beantworten Sie beim Bloggen eine Frage
  • Bringen Sie Struktur in den Blog
  • Arbeiten Sie mit Fotos und Grafiken

 

Und wie funktioniert der Blog im Detail? Was müssen Sie tun, um erfolgreich zu bloggen?

Kennen Sie Ihre Zielgruppe ihres Bloggs!

Für wen schreiben Sie Ihren Blog? Junge modebegeisterte Menschen? Computerfreaks? Freunde der guten Küche? Der erste Schritt, bevor es an das tatsächliche Verfassen des Blogs geht, ist, sich mit der Zielgruppe auseinanderzusetzen. Sie müssen wissen, für wen Sie schreiben – und welche Fragen Sie Ihren Usern beantworten möchten. Dafür ist es unverzichtbar, eine konkrete Zielgruppenanalyse vorzunehmen.

Wie alt sind Ihre User, wie leben sie, womit beschäftigen sie sich, was möchten Sie von Ihnen erfahren? Im Content Marketing werden zu diesem Zweck sogenannte Personas erstellt, die weit über die Zusammenstellung von Eckdaten hinaus gehen. Eine Persona ist eine fiktive Figur, die Ihren User repräsentiert, inklusive seiner Vorlieben, Hobbys und Wünsche, seines Einkommens, Berufs und sozialen Status.

Marketing nicht vergessen

Stellen Sie sich vor, Sie bloggen, und keiner weiß davon. Viele machen den Fehler, einen einwandfreien Blog mit interessanten Inhalten ins Leben zu rufen, aber ihn nicht bei dem Zielpublikum zu bewerben. Und wenn niemand davon weiß, kann ein Blog auch keine Klicks generieren. Die Werbung für den Blog kann etwa per E-Mail an eine definierte Nutzergruppe erfolgen – hier ist es hilfreich, wenn Sie bereits Newsletter-Abonnenten haben – oder auch in sozialen Netzwerken.

Unternehmen sollten auf Ihrer Firmen-Homepage einen gut sichtbaren Button haben, der auf den Blog verweist. Und nicht zuletzt sollten Sie schon bei der Erstellung des Contents für den Blog darauf achten, dass er SEO-optimiert ist, also auch den Suchmaschinen gefällt und im Ranking möglichst weit oben liegt. Keywords, Backlinks und unique Content sind die Zauberwörter, die dorthin führen. Was genau Google in Sachen Ranking liebt, ist ein Geheimnis, Hinweise findet man jedoch im Entwickler-Blog von Google.

Eine Lösung für eine Frage anbieten

Schwafeln ist der Tod – Ihre Leser möchten in einem Blog neues erfahren, sich amüsieren oder suchen die Antwort auf eine Frage. Bieten Sie ihnen das und zwar so konkret wie möglich. Denken Sie immer daran, für wen Sie schreiben, nämlich für den Leser. Bleiben Sie daher auch beim Thema und schweifen Sie nicht weitläufig ab. Beide, sowohl Google als auch der User, mögen zudem vertrauenswürdige Links, die Ihre Aussagen unterstreichen. Überfrachten Sie Ihren Blog jedoch nicht mit Backlinks – das macht ihn unübersichtlich.

Übersichtlichkeit muss sein

Und apropos unübersichtlich: Struktur ist Pflicht. Arbeiten Sie mit Headlines und Zwischenüberschriften, halten Sie die Sätze sowie die einzelnen Absätze kurz, fetten Sie wichtige Aussagen. Ihr Leser hat in der Regel wenig Zeit. Er möchte sich nicht durch eine Textwüste zur gewünschten Information durchhangeln – und wird das auch nicht tun, stattdessen klickt er weiter und sucht sich seine Antworten woanders.

Fotos im Blog nicht vergessen

Der Übersichtlichkeit dienen auch Fotos und Grafiken. Hier gilt ebenfalls: sparsam eingesetzt sind die perfekt, um Informationen grafisch deutlich zu machen, den Blog aufzulockern und Struktur hineinzubringen. Zu viele überfrachten die Seite und verursachen lange Ladezeiten – das ist vor allem für mobile User ärgerlich. Achten Sie bei der Auswahl der Fotos unbedingt auf die Urheberrechte! Es hat schon so manchen Blogger eine Stange Geld gekostet, urheberrechtlich geschütztes Material ohne Genehmigung veröffentlicht zu haben. Sie können etwa auf Bilddatenbanken wie Shutterstock, Bigstock oder Fotolia zurückgreifen, die auch lizenzfreies Material anbieten oder holen sich die Genehmigung für die Veröffentlichung vom Fotografen ein.

Wer kreativ ist und in einem Thema Spezialist, der kann mit einem Blog eine große Zielgruppe erreichen!

Wer kreativ ist und in einem Thema Spezialist, der kann mit einem Blog eine große Zielgruppe erreichen!

Wo bloggen: Kostenlose Anbieter versus kostenpflichtige Angebote

Um Inhalte des Blogs zu bearbeiten und ins Netz zu stellen, benötigt man eine Blogger -Software. Welche Plattform für Ihren Blog infrage kommt, hängt in erster Linie von Ihrem Ziel ab: Bloggen Sie privat und möchten eine Fangemeinde, etwa von Koch- oder Modebegeisterten Usern ansprechen, genügt meist ein kostenloses Angebot. Möchten Sie jedoch mehr und mit Ihrem Blog früher oder später Geld verdienen und Ihr Unternehmen voran bringen, sind die Wachstumsmöglichkeiten eines kostenfreien Angebots begrenzt.

Das Content-Management-System (CMS) WordPress hat sich nicht nur für die bedienerfreundliche Erstellung von Websites und -Content bewährt, sondern ist auch eine interessante Plattform für Blogger. Da System arbeitet mit einer grafischen Benutzeroberfläche. Die Einarbeitungszeit ist gering, die Möglichkeiten vielfältig. Es gibt bei WordPress zum einen die Möglichkeit, einen Blog direkt über die Plattform zu erstellen, zum anderen können Sie auch eine Web-Adresse bei einem Web-Space-Anbieter reservieren und die Page mit WordPress erstellen – letztere Möglichkeit dürfte für alle, die ihren Blog professionell angehen, die beste Möglichkeit sein.

Ein eigenes Blog-System bietet Google mit Blogger an. Die kostenlose Software arbeitet ebenfalls mit einer grafischen Nutzeroberfläche und ist im Prinzip selbsterklärend. Bewährt hat sie sich vor allem für Blog-Anfänger. Ebenfalls ein schlankes, einfach verständliches System ist Ghost. Sie fokussiert sich vor allem auf das Bloggen und bietet dafür grundlegende Funktionen.

Generell gilt bei der Wahl der Software zum Bloggen: Sie sollte einfach zu bedienen sein und das Einstellen von Inhalten – Texten, Fotos, Grafiken und Links – so einfach wie möglich machen. Bei den meisten Systemen sind keine HTML-Kenntnisse notwendig, da sie über grafische Benutzeroberflächen verfügen. Das Einstellen ist dann so einfach, wie in Word einen formatierten Text zu verfassen. Das System sollte sich außerdem individuell an die Bedürfnisse des Bloggers anpassen lassen.

 

Bildquelle: Bigstock