Seminare bieten die Möglichkeit, sich nicht nur firmenintern weiterzubilden. Wer darüber nachdenkt, selbst Seminare zu geben, der sollte sich mit den einzelnen Funktionen und Aufgabengebieten eines Seminarleiters vertraut machen. Denn nur ein gut geleitetes Seminar vermittelt Wissen und vor allem die Lust auf mehr.

Wer nicht gern im Mittelpunkt des Geschehens steht oder keine Geduld aufbringen kann, der sollte lieber die Finger von so etwas lassen. Einfühlungsvermögen gehört genauso zu einem Seminarleiter wie eine gewisse Portion an Führungs- und Durchsetzungsvermögen. Schließlich versucht man in einem Seminar, anderen Menschen ein Thema nahezubringen, sie nicht nur zu unterrichten, sondern auch zu begeistern und zu motivieren.

Ein Seminar unterscheidet sich deutlich von einer normalen Unterrichtsstunde im Klassenzimmer. Meist sind die Teilnehmer älter und interessieren sich für das Thema. Das bedeutet, dass die Mitarbeit und die Zusammenarbeit einfacher ist. Eigentlich gibt es kaum eine Einschränkung der Themen, zu denen es Seminarangebote gibt. Oftmals werden gerade Führungskräfte in leitenden Positionen in Seminare geschickt, da es ihre Aufgabe ist, ihr Personal zu führen und zu unterweisen. Sie geben dann das in den Seminaren erworbene Wissen an ihre Untergebenen weiter.

Kaum ein Bereich wird nicht durch Seminare abgedeckt. Ob Sie zu mehr Selbstwertgefühl gelangen oder einfach mehr über ein bestimmtes Thema lernen wollen: Seminare öffnen so manche Türen. Ein guter Seminarleiter strukturiert seine Seminare, er weiß, wann Pausen einzuhalten sind und merkt, wenn die Teilnehmer nicht mehr aufnahmefähig sind. Darüber hinaus ist es wichtig, die Teilnehmer nicht mit Informationen zu bombardieren, sondern ihnen das Gefühl zu geben, dass sie etwas lernen, das sich möglichst schnell umsetzen lässt, was wiederum die Lernmotivation erhöht.

Wer daran denkt, professionelle Seminare zu halten, der kann selbst hierfür Kurse besuchen. Oftmals beinhalten solche Kurse, das Erlenen von freiem Sprechen vor Publikum, Organisation, Strukturierung und das Erstellen eines Seminarkonzepts. Um das freie Sprechen zu üben, ist es sinnvoll, dies öfters vor dem Spiegel oder vor Freunden zu testen. Das steigert nicht nur die Selbstsicherheit. Diverse Bildungsseminare werden auch von der Agentur für Arbeit unterstützt, sofern nachweisbar ist, dass der Teilnehmer beruflich davon profitiert. Manchmal ist es erforderlich, den Teilnehmern eine Urkunde oder ein Zertifikat auszustellen, welches mit Stempel und Unterschrift ausgestattet sein muss. Hierfür sollte man sich geeignete Materialien besorgen. Für einen Stempel eignet sich beispielsweise der trodat 5430.

Ein Seminar schließt jedoch oftmals nicht mit einem Zertifikat ab, daher ist es eher als persönliche Weiterbildung in den verschiedensten Bereichen zu sehen. Persönlichkeitsentwicklung, Kultur, Finanzen, Kreativität – der Auswahl an Angeboten sind keine Grenzen gesetzt. Meistens sind es Experten, die auf ihrem Gebiet das Wissen an interessierte Teilnehmer weitergeben. Deshalb sollte man sich genau vorher überlegen, wenn man Seminare geben möchte, ob man wirklich Ahnung von diesem Thema hat, sonst landet man ganz schnell auf der Ersatzbank. Seminare geben ist eine tolle Sache und kann sehr viel Spaß machen, wenn man gerne mit Menschen zusammenarbeitet.