Nach dem erfolgreichen Abschluss einer Schullaufbahn, nach einer Ausbildung oder auch nach einem Studium geht es für viele Menschen nun um die Bewerbung. Diese ist der Startschuss für eine neue Karriere und hat für die potenziellen Arbeitgeber viel zu bedeuten. Eine schlechte Bewerbung sorgt oft dafür, dass der Bewerber gar nicht erst zum Vorstellungsgespräch eingeladen wird. Rechtschreibfehler, eine ungünstige Formulierung oder ein unpassenden Bewerbungsfoto sind „No-Go“s, durch die vielen Bewerbern gleich die Chance auf den Job verwehrt wird. Bevor man sich also bewirbt, sollte man sicherstellen, dass die Unterlagen auch vollständig und in einer guten Form verfasst wurden. 

Normalerweise beginnt eine Bewerbung immer mit einem Deckblatt. Hier gibt es inzwischen verschiedene Modelle, von denen durchaus einige professionell und ansprechend aussehen. Um sich für die passende Form zu entscheiden, genügt oft ein Blick auf entsprechende Muster. Sie können die Webseite nutzen, um sich Musterbewerbungen anzuschauen. Hier kann man sich ein paar Anregungen holen, wie ein gutes Deckblatt aussehen könnte. Dieses hat sich übrigens seit den letzten Jahren etwas geändert, sodass es sich auch für „alte Hasen“ lohnt, mal einen Blick auf die modernen Bewerbungen zu werden. Inhaltlich sollte auf dem Deckblatt die Position stehen, für die man sich bewirbt, der Name, die wichtigsten Kontaktdaten und das Bewerbungsfoto. Zudem kann im unteren Teil schon angeben werden, welche Anlagen zur Bewerbung eingreicht werden.

Das Bewerbungsschreiben ist für viele Arbeitgeber einer der wichtigsten Punkte. Hier hat der Bewerber die Möglichkeit, sich kurz vorzustellen und seine Gründe darzulegen, warum eine Arbeitsstelle genau in diesem Unternehmen angstrebt wird. Letztlich macht man mit dem Anschreiben „Werbung“ für sich selbst, der Text sollte also einen möglichst positiven Eindruck vom Bewerber vermitteln. Dazu gehört auch, dass die wichtigsten Qualifizierungen und charakterlichen Stärken bereits hier erwähnt werden, auf keinen Fall aber Fehlentscheidungen oder „Macken“.

Der Lebenslauf sollte alle beruflichen Erfahrungen mit den passenden zeitlichen Angaben wiedergeben, die der Bewerber bereits gemacht hat. so kann der Arbeitgeber sehen, wie viele Erfahrungen der Bewerber bereits sammeln konnte und ob er eventuell für den Beruf geeignet ist.

Die Anlagen bestehen meist aus dem Abschlusszeugnis der Schule und aus Arbeitszeugnisse von früheren Arbeitgebern. Die Arbeitszeugnisse sind ein wesentlicher Bestandteil für die meisten Arbeitgeber, da hier dargelegt ist wie sich der Bewerber tatsächlich im Beruf verhält. Ein gutes Arbeitszeugnis erhöht die Chancen auf die Stelle gleich enorm.

Generell sollte eine Bewerbung also stets ein gutes Licht auf den Bewerber werfen. Sie soll zeigen, warum genau dieser Bewerber passend für das Unternehmen ist. Am besten lässt man Freunde die Bewerbung einmal gegenlesen, manchmal können Außenstehende gute Tipps geben.