Nimmt man schulischen Unterricht ausschließlich aus der Sicht des Adressaten, also des Schülers, wahr, so entgeht einem ein Großteil der darin investierten Energie. Denn es kann der Anschein entstehen, als erschöpfe sich der Beruf des Lehrers weitgehend darin, 45 Minuten seinen Unterricht routiniert abzuspulen und anschließend in die Pause zu gehen. Welche enorme Vorbereitung eine gut organisierte, inhaltsreich gestaltete Dreiviertelstunde Unterricht indes erfordert, bleibt dem vordergründigen Blick verschlossen.

Jeder Unterricht muss gut vorbereitet sein

Jeder Unterricht muss gut vorbereitet sein

Nimmt man schulischen Unterricht ausschließlich aus der Sicht des Adressaten, also des Schülers, wahr, so entgeht einem ein Großteil der darin investierten Energie. Denn es kann der Anschein entstehen, als erschöpfe sich der Beruf des Lehrers weitgehend darin, 45 Minuten seinen Unterricht routiniert abzuspulen und anschließend in die Pause zu gehen. Welche enorme Vorbereitung eine gut organisierte, inhaltsreich gestaltete Dreiviertelstunde Unterricht indes erfordert, bleibt dem vordergründigen Blick verschlossen. Wer diesseits des Lehrertisches sitzt, weiß es hingegen aus eigener und zu Beginn der

Laufbahn manchmal ein wenig leidvoller Erfahrung selbst. Jede Schulstunde muss gut vorbereitet sein, um zu einem abgerundeten und erfolgreichen Erlebnis zu werden. Ambitionierte Pädagogen stellen dabei an sich selbst den Anspruch, Verständnis und Faktenwissen gleichermaßen zu vermitteln, um den Horizont der Schüler effektiv erweitern zu können. Der Einsatz, den der Lehrer hierfür zu erbringen hat, ist weitaus höher, als oft in der Bevölkerung vermutet. Auch nach längerer Lehrzeit stellt sich keine gänzliche Routine ein, weil bestimmte Themen permanent in Bewegung sind und sich ständig erneuern. Gerade im naturwissenschaftlichen, aber auch im gesellschaftskundlichen Bereich wird das Quantum des Stoffes niemals ein endgültig abgeschlossenes Ausmaß annehmen können. Für sprachlich ausgerichtete Fächer gilt allemal in Teilbereichen ebenfalls nichts anderes. Mit jenen voranschreitenden Entwicklungen sind die in der Schule verwendeten Bücher jedoch oftmals nicht kompatibel, weil sie schlicht veraltet sind.

Viele Schulbücher sind einfach zu alt...

Viele Schulbücher sind einfach zu alt...

Aufgrund des knappen Haushaltes wird in deutschen Bundesländern ein Sparkurs gefahren, der sich auch auf die Qualität der Unterrichtsmaterialien niederschlägt. Es ist daher für Pädagogen jeder Schulform, ob Gymnasium oder Abendschule, ein sehr schwieriges Unterfangen, sich mit jenen alten Büchern effektiv auf eine gute Unterrichtsstunde vorzubereiten. Dies gilt erst recht, wenn man bedenkt, dass wegen der Vielzahl von Klassen und Stunden sowie diversen organisatorischen Verpflichtungen innerhalb des Verwaltungssystems der Schule unterm Strich einfach wenig Zeit bleibt, der sich der Vorbereitung des Unterrichts uneingeschränkt widmen ließe. Allerdings verspricht das Internet Entlastung für verantwortungsbewusste und engagierte Lehrer, welche ihren Schülerinnen und Schülern exklusiv aktuelle Begebenheiten und Sachverhalte vermitteln wollen. Dies vor allem, weil es sogar Internetseiten gibt, die sich darauf spezialisiert haben, Lehrer in dieser Mission zu unterstützen und mit gutem Lehrmaterial zu bestücken. Zum Beispiel die Unterrichtsmaterialien und Arbeitsblätter von meinunterricht sind sehr hilfreich und immer aktuell.