Immer mehr Kinder finden das Lesen von Büchern anstrengend und schauen deswegen lieber fern. Doch die gedruckte Form der Unterhaltung muss von den Eltern unbedingt an sie herangeführt werden.

Lesen als Grundvoraussetzung

Passive Medien wie Trickfilme stellen keinerlei Anforderungen an den Leser – natürlich ist es da anstrengender, ein Buch zu lesen. Über 40 Prozent der Kinder und Jugendlichen lesen deshalb nicht mehr zum Vergnügen, was sich auch negativ auf die Lesekompetenz auswirkt. Dabei stimmt die Herangehensweise nicht, denn ein Buch wird heutzutage als Aufgabe gesehen, die es zu bewältigen gilt. Dabei kann eine Geschichte ein Abenteuer sein, das viele neue Erkenntnisse bringt.

Damit das Lesen als Freizeitbeschäftigung nicht noch mehr in den Hintergrund gerät, müssen Eltern intervenieren, denn das Lesen ist eine der wichtigsten Grundlagen des Lernens. Ein gutes Buch eröffnet dem Leser schließlich ganz neue Welten. Während man beim Lesen das Gedruckte durchlebt, wird man unbemerkt gefordert und gefördert. Die Auseinandersetzung mit Schriften sorgt für einen größeren Wortschatz, einen besseren Sprachgebrauch und mehr Konzentrationsfähigkeit.

Auch die Ausdrucksmöglichkeiten und das Kommunikationsvermögen werden erweitert. So ist man viel eher in der Lage, später über Probleme reden zu können. Das ist vor allem in der Schule wichtig. Dort können durch richtiges Artikulieren Verständnisprobleme viel schneller aus dem Weg geräumt werden. Das bringt wiederum Vorteile beim Erfassen des Unterrichtsstoffes mit sich. Eltern sollten ihre Kinder also unterstützen und einen genauen Blick in den buecher.de Schulbuch-Shop und auf andere Literatur-Plattformen werfen, um auch wirklich das richtige Buch zu kaufen.

Früh übt sich

Zahlreiche Studien haben bewiesen, dass belesene Menschen eine größere Allgemeinbildung haben. Ein Buch kann nämlich den Horizont erweitern, sodass man mehr über andere Menschen, Länder, Geschichte und aktuelles Zeitgeschehen erfährt. So kann man sich auch eine viel reifere Meinung zu Tatsachen bilden und diese vertreten. Lesen ist demnach eine Grundlage, ohne die ein motiviertes Lernen unmöglich wird. Außerdem erhöht das Lesen die Selbstständigkeit. Kinder, die Straßenschilder, Busfahrpläne und andere Informationen in einen logischen Kontext bringen können, sind sicherer und haben mehr Bewegungsfreiheit. Wer gut lesen kann, hat die Möglichkeit, sich fast überall auch ohne Hilfe zurechtzufinden. Lesen stärkt also auch das Selbstvertrauen. Bei der Leseförderung sollten Eltern so früh wie möglich anfangen, denn ein Kind muss von klein auf Begeisterung für diese Beschäftigung entwickeln.

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