Bei dem sogenannten konsekutiven Studiengang handelt es sich um einen Studiengang mit einer richtigen Aufeinanderfolge. Der Begriff „konsekutiv“ ist von den lateinischen Begriff „consecutio“ abgeleitet worden, welcher „Folge“ bedeutet. Daher wird unter einem konsekutiven Studiengang ein Studiengang verstanden, in welchem zunächst ein Bachelor-Abschluss absolviert wird und anschließend einen Master-Abschluss im gleichen Fach anschließen lässt. Dabei ist der Bachelor ein sogenanntes grundständiges Studium, während der Master ein postgraduales Studium ist, welches direkt nach dem Bachelor angeschlossen wird.
Zwischen dem Bachelor-Abschluss und dem Master-Abschluss besteht in direkter inhaltlicher Zusammenhalt. Sie bauen aus diesem Grund inhaltlich aufeinander auf, was der bedeutende Unterschied zu einem damaligen „nicht – konsekutiven Masterstudiengang“ oder einem „weiterbildenden Masterstudiengang“ ist.
Ungefähr sind 90% aller Masterstudiengänge konsekutiv und ähneln daher den zuvor absolvierten und einstufigen Studiengängen, welche die Abschlüsse „Diplom“ oder „Magister“ nach sich ziehen.

Die Auslegung in Deutschland

Bei jedem Bachelor-Studiengang und bei jedem konsekutiven Studiengang sind stets und zwingend die verschiedenen akademischen Grade zu verwenden.
Weiterbildungsgänge und nicht-konsekutive Masterstudiengänge dürfen diese Abschlüsse zum einen nur verwenden, wenn diese in den Anforderungen einem konsekutiven Masterstudiengang angemessen sind. Zum anderen dürfen auch Mastergrade verwendet werden, die von Bezeichnungen wie beispielsweise “ Master of Business Administration “ abweichen.

In Deutschland kann im Rahmen eines konsekutiven Master-Studiengangs eine Studienförderung – das sogenannte BAföG – in Anspruch genommen werden. Dieses fällt je nach Einkommen der Eltern des Studierenden unterschiedlich hoch aus. Dieses muss zudem extra beantragt werden, da es sonst zu keiner Auszahlung kommen wird.