Manchmal versagt das Hirn und scheint kein Wissen mehr aufnehmen zu wollen – sei es nach einem langen Tag, an dem man gestresst von der Arbeit oder Uni nach Hause kommt, oder einfach, weil die Konzentration im Laufe des Lernprozess nachgelassen hat. Es gibt diverse Lernmethoden, sich Wissen anzueignen und zu verinnerlichen, sodass eine gewisse Masse an Inhalt in relativ kurzer Zeit behalten werden kann.

Dieser manchmal doch recht langwierige Prozess kann unter anderem durch die Nutzung von Karteikarten erleichtert werden, die man sowohl selbst basteln, als auch sehr günstig in Drogeriemärkten erwerben kann. Karteikarten lernen dient nicht nur dem Verinnerlichen von simplen Vokabeln, es kann auch durchaus unterstützend beim Lernen von komplexeren Themengebieten sein.
Beim Karteikarten lernen sollte man darauf achten, nicht zu viel Inhalt auf die Kärtchen zu schreiben, sondern die wichtigsten Punkte des Stoffes kurz und prägnant zusammenzufassen. Da man den Stoff nach einer Aufbereitung weiter verinnerlicht und auf den Karteikarten nur die wichtigsten Punkte auflistet, behält man das Wissen strukturiert im Kopf. Ein weiterer Punkt, der hilfreich beim Lernen sein kann, ist, dass man die Karteikarten mit Abbildungen und Skizzen ausschmücken kann – denn wie bereits bekannt ist, sagt ein Bild mehr als tausend Worte. Das Hirn behält das Wissen in Verbindung mit der angefertigten Abbildung besser und kann bestimmte Dinge auf Anhieb wiedergeben, wenn ein bestimmter Gedanke mit einer visuellen Vorstellung verknüpft ist.
Ein Nachteil beim Karteikarten lernen ist, dass die kleinen Kärtchen oft nach einer Nutzung weggeschmissen werden, was keine sonderlich große Wohltat für die Natur darstellt. Allerdings kann man dieses Problem umgehen, indem man die Kärtchen von Anfang an mit Bleistift oder radierbarem Kugelschreiber beschriftet – dann sind sie nämlich mehrfach nutzbar.