Nicht nur bei Kindern bieten sich Lerngruppen an. Auch viele Erwachsene nutzen sie, zum Beispiel, wenn sie vorhaben, für eine längere Zeit im Ausland zu verbringen und auch etwas über die Sprache lernen möchten. 

Warum eine Lerngruppe?

Aber meistens sind es Kinder, die häufig in Lerngruppen unterrichtet werden. Hier kann das in der Schule passieren, oder im Hort oder aber auch bei einer Nachhilfe. 
Die Kinder können gemeinsam in kleinen, übersichtlichen, ruhigen Gruppen lernen, ohne dass ein Druck entsteht, wie er zum Beispiel sein kann, wenn ein schwächerer Schüler an die Tafel gerufen wird, mit den Aufgaben dann aber überfordert ist. In diesen Momenten werden die Schüler anschließend oft geärgert und gemobbt teilweise sogar schon währenddessen.

In den kleinen Lerngruppen passiert so etwas nicht. Die Lehrer gehen besonders auf die Schüler ein. Und da die Gruppen meist nur aus ein paar Schülern besteht, kann sich der Lehrer auch viel besser auf alle seine Schüler konzentrieren und ihnen helfen. Das motiviert viele Schüler schon sehr. Und wenn sie merken, dass auch ihre „Klassenkameraden“ auf dem selben Niveau sind wie sie selber, dann können sie sich besser auf den Unterricht einlassen und brauchen dann auch nicht befürchten, von den anderen gehänselt zu werden.
Außerdem kann genau das Gegenteil passieren. Dass sich die Schüler unterstützen, anfeuern und sich gegenseitig zum Erfolg „tragen“ können, das macht das Lernen in einer kleinen Lerngruppe viel einfacher, aber natürlich auch effektiver.

Ablauf in einer Lerngruppe

Wenn ein Schüler trotzdem noch hinterher ist, kann der Lehrer einer Lerngruppe sich meistens auch besonders dem Schüler widmen und sich besondere Zeit für ihn nehmen. Er ist ja trotzdem für Fragen für die anderen Schüler erreichbar. 
Besonders sollte darauf geachtet werden, dass die Schüler oder eben auch die Erwachsenen, die in den jeweiligen Gruppen lernen, in etwa in einem Alter sind und den gleichen Wissensstand haben, damit sie nicht für ein zu großes Ungleichgewicht sorgen und sie nicht mehr gemeinsam lernen können.

Eine kleine Lerngruppe kann auch bedeutend lockerer gestaltet werden, das heißt, man kann durchaus auch mal einen Witz machen, ohne damit den Unterricht total zu stören. Die meisten Schüler empfinden eine solche Lerngruppe als sehr nützlich, da sie selber sehr schnell merken, dass sie Erfolge in der Schule erzielen können und sich ihre Leistungen deutlich verbessert haben.

Also es spricht fast alles für eine solche Lerngruppe.