Wer sich um einen Job bewerben möchte, der muss einiges beachten. Hier kommt es nicht nur auf die Form der Texte und das Beilegen der Zeugnisse an. Was Sie alles noch beachten sollten haben wir für Sie in 10 Punkten kurz zusammengefasst.

1. Recherche zur Firma

Erster Schritt beim Erstellen von Bewerbungsmappen oder Präsentationsmappen ist eine Recherche zur zukünftigen Firma. Um schon bei der schriftlichen Bewerbung Kompetenz zu demonstrieren, sollte man erarbeitete Informationen über den zukünftigen Arbeitsplatz nennen können. So wird schon in Bewerbungsmappen demonstriert, dass sich der Bewerber/die Bewerberin intensiv mit Struktur und Ziel der Firma auseinandergesetzt hat.

2. Lückenloser Lebenslauf

Auch wenn es oftmals nicht leicht fällt, alle Daten zusammen zu tragen, ist ein lückenloser Lebenslauf ein absolutes Muss in Bewerbungsmappen. Üblich ist die tabellarische Form, manche Firmen wünschen auch einen handgeschriebenen Lebenslauf. Dieser Text wird von Grafologen geprüft, es werden erste Eindrücke vom Bewerber gewonnen. In der Folge der Ereignisse im Lebenslauf werden dann Kopien von Zeugnissen und Abschlüssen den Bewerbungsmappen beigefügt.

3. Fehlerfreie Rechtschreibung/Grammatik

Nicht jeder kann von sich sagen, dass er die deutsche Sprache schriftlich perfekt beherrscht. Alle Schriftstücke in Bewerbungsmappen sollten deshalb auf fehlerfreie Rechtschreibung geprüft werden. Ein Korrekturprogramm am Computer genügt dazu nicht! Ein guter Freund, ein Germanist oder Deutsch-Lehrer sollte unbedingt Korrektur lesen.

4. Die Form

Eine gute Bewerbungsmappe ist der erste Schritt zum neuen Job

Eine gute Bewerbungsmappe ist der erste Schritt zum neuen Job

Bewerbungsmappen oder Präsentationsmappen müssen ein perfektes „Bild“ ergeben. Schriftart und Schriftgröße müssen auf allen selbst angefertigten Schriftstücken übereinstimmen. Seitenränder müssen richtig eingestellt sein. Informationen hierzu findet man in der DIN 5008, die alle einzuhaltenden Schreib- und Gestaltungsregeln vorgibt.

5. Das Foto für Bewerbungsmappen

Eine gute Variante ist es, das Bewerbungsfoto auf einem Deckblatt mit den wichtigsten persönlichen Daten anzubringen. Eingescannt und gut platziert, mit einem freundlichen Gesicht, schaut man den Leser der Präsentationsmappen an. Dazu braucht man unbedingt ein Bewerbungsfoto vom Fotografen!

6. Referenzen und Arbeitsproben

Für den zukünftigen Arbeitgeber sind Referenzen wichtige Informationen über den Bewerber. Deshalb sollten Präsentationsmappen Referenzen von vorherigen Arbeitgebern enthalten. Bei kreativen Berufen oder Studiengängen sind Arbeitsproben eine Demonstration der Kompetenz des Bewerbers, diese sollten auf keinen Fall fehlen.

7. Passende Präsentationsmappen

Bei der Auswahl der Präsentationsmappen sollte davon ausgegangen werden, wie umfangreich der Inhalt sind wird. Material und Qualität werden entsprechend ausgewählt. Der erste Blick des Personalchefs trifft auf die Mappe, also sollte sie mit Bedacht ausgewählt werden.

8. Die Anordnung der Unterlagen in Bewerbungsmappen/Präsentationsmappen

Sind alle Unterlagen zusammengetragen, sollten sie in folgender Reihenfolge (von oben nach unten) eingelegt werden:
– Deckblatt mit Foto
Anschreiben
– Lebenslauf
– Zeugnis-/Abschlusskopien
Referenzen
– Arbeitsproben

9. Kontrolle

Wie schon beim Thema Rechtschreibung erwähnt, sollte jeder, der Präsentationsmappen erstellen möchte eine Person seines Vertrauens noch einmal Kontrolle lesen lassen. Selbst übersieht man kleine Fehler, auch wenn man noch so oft kontrolliert!

10. Ich präsentiere mich!

Die Präsentationsmappe ist richtig gewählt, jetzt wird der Inhalt geprüft. Das ansprechende Deckblatt, Papier in guter Qualität, ein sauberes formvollendetes Schriftbild und nicht zuletzt die erforderlichen Daten und Unterlagen, so kann sich der Bewerber beim zukünftigen Arbeitgeber vorstellen.

Bild: © Gina Sanders – Fotolia.com