Im Psychologiestudium sollen die Studierenden Kenntnisse und Fertigkeiten sowie Erfahrungen erwerben. Dazu gehören diagnostische und beratende sowie evaluierende Aufgaben. Sie befassen sich mit psychotherapeutischen Tätigkeiten im Gesundheits- und Sozialwesen sowie in Bildung und Ausbildung.

In einem Psychologiestudium lernt man alles rund um die Themen Verwaltung und Wirtschaft sowie Industrie. Dazu kommen weitere Aufgaben in der psychologischen Forschung und Lehre. Das Psychologiestudium wird in zwei Abschnitte unterteilt, nämlich die Diplom-Vorprüfung nach vier Semestern und die Diplomprüfung nach weiteren fünf Semestern. Im ersten Abschnitt erhält man zunächst theoretische und methodische Kenntnisse, die im zweiten Teil vertieft und erweitert werden.

Die Voraussetzungen für das Studium:

Für das Psychologiestudium benötigt man, wie auch für das Medizinstudium, die allgemeine Hochschulreife (Abitur) oder ein Zeugnis, welches dem gleichzusetzen ist, ein Fachabitur reicht also nicht aus. Des Weiteren werden zusätzlich besondere Anforderungen gestellt.

Das Psychologiestudium beschäftigt sich mit der Psyche des Menschen.

Das Psychologiestudium beschäftigt sich mit der Psyche des Menschen.

Man sollte ein großes Interesse und Bereitschaft haben, soziale Fertigkeiten zu erwerben. Gerade weil man viel mit Menschen zu tun hat, ist die Fähigkeit besonders wichtig. Außerdem sind ausreichend Motivation und mathematische Grundkenntnisse erforderlich, denn in der Psychologie wird viel mit Statistiken gearbeitet. Im Studium werden gute Englischkenntnisse vorausgesetzt, denn es erscheinen sehr viele Lehrbücher in englischer Sprache. Hinzu kommen verschiedene Voraussetzungen, die von Universität zu Universität variieren.

Der Aufbau des Studiums:

Bevor das Psychologiestudium richtig beginnt, wird eine mehrtägige Einführung in das Studium stattfinden. Nach dieser Phase startet der erste Studienabschnitt mit zahlreichen Teilfächern. Dazu gehören die allgemeine Psychologie und Entwicklungspsychologie sowie differenzielle Persönlichkeitspsychologie.

Selbstverständlich gibt es noch weitere Fächer, allerdings stellt die Methodenlehre das wichtigste Fach dar. Diese wird später noch erweitert und vertieft. Die Methodenfächer werden durch Diagnostik und Intervention ergänzt sowie durch Evaluation und Forschungsmethodik.

Des Weiteren muss man in dem Studium ein nicht-psychologisches Wahlpflichtfach wählen. Hierbei stehen natürlich zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung, wie zum Beispiel Ethnologie, Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie Kriminologie und Psychiatrie.