Die Entdeckung Amerikas wird landläufig Christoph Columbus zugeschrieben. Es gilt allerdings als erwiesen, dass schon vorher Seefahrer das amerikanische Festland erreicht haben. So gilt es als gesichert, dass Leif Eriksson um das Jahr 1000 amerikanischen Boden betreten hat. Später gab es unzählige durcj Unterlagen gesicherte und auch ungesicherte Expeditionsfahrten, die in Kontakt mit dem Kontinent kamen. Aber erst mit Columbus begann die Eroberung Amerikas und die Besiedlung durch die Europäer. Und dieser Meilenstein in der Geschichte wird die Entdeckung Amerikas genannt.

Christoph Columbus

Christopher Columbus landete am 12. Oktober 1492 in Amerika und zwar in der Karibik. Er war auf der Suche nach einem kürzeren Seeweg nach Indien, um den Handelsweg dorthin zu verkürzen. Als er auf den Bahamas landete, dachte er, er sei in Indien. Die Entdeckung Amerikas beruhte also eigentlich auf einem Irrtum. Diesem Irrtum blieb Columbus bis zu seinem Tod im Jahr 1506 verhaftet. Deshalb wurden die Ureinwohner Amerikas von ihm auch Indianer genannt und die entdeckten Inseln nannte er die Westindischen Inseln. Erst Amerigo Vespucci bemerkte um das Jahr 1507, dass es sich um einen neuen, bisher unbekannten Kontinent handelte. Deshalb wurde Amerika dann auch nach ihm benannt.

Besiedlung Amerikas durch die Europäer

Der Doppelkontinent Amerika wurde in den nächsten Jahrhunderten nach seiner Entdeckung durch Kolumbus von den Europäern in Besitz genommen und besiedelt. Die Einheimischen wurden immer mehr zurück gedrängt. Es gab nun die Möglichkeit in einen anderen Kontinent auszuwandern und viele Arme oder religiös Verfolgte nutzten diese Möglichkeit der Freiheit. Nach der Entdeckung Amerikas setzte ein reger Handel mit der sogennanten Neuen Welt ein. Es wurden in Europa bis dato unbekannte Pflanzen eingeführt wie Mais, Kartoffeln, Sonnenblumen und andere. Die amerikanischen Kolonien lieferten auch Bodenschätze wie Gold und Silber, die Plantagen Zucker, Baumwolle und Tabak. Der neue Markt der Kolonialwaren entstand. Die Schiffahrt und die Kartografie nahmen einen enormen Aufschwung.

Die Ureinwohner

Die Indianer waren freundliche und naive Menschen und gingen nach der Entdeckung Amerikas bereitwillig auf Tauschhandel mit den Seeleuten, die sie für Götter hielten, ein. Diese sahen schnell, dass man die Indianer gut als Sklaven abrichten konnte. Die Versklavung der Indianer durch die weißen Siedler sollte über 400 Jahre dauern. Die Indianer mussten als Sklaven vor allem in den Goldminen und Zuckerrohplantagen arbeiten. Europäer und verschleppte Sklaven aus Afrika wurden vorherrschend als Besiedler und prägen das Bevölkerungsbild bis heute. Die Siedler, die nach der Entdeckung Amerikas kamen, eigneten sich unkontrolliert, zum Teil auch gewaltsam, Land an. Die Ureinwohner wurden zwangsweise in Reservate umgesiedelt. Die Vertreibung in Reservate wiedersprach der natürlichen Lebensweise der Indianer, die diese vor der Entdeckung Amerikas hatten. Diese litten sehr darunter und gingen an Krankheiten zugrunde. Die Indianer hatten keine Widerstandskraft gegen die eingeschleppten Infektionskrankheiten, zum Beispiel die Pocken.