Wer kennt sie nicht, die Geschichte der Entdeckung Amerikas und der Indianer durch Christoph Columbus 1492. Das ist aber eine Aneinanderreihung von Missverständnissen. Fakt ist, Christoph Columbus brach mit drei Schiffen auf, um einen neuen, kürzeren Seeweg nach Indien zu finden. Mit den Schiffen Nina, Pint und Santa Maria startete er von Andalusien in Richtung kanarische Inseln seine Entdeckungsreise.

Vor Ihm fanden aber Portugiesen, und zwar unter Bartolomeu Diaz, den Weg um Afrika herum, am Kap der guten Hoffnung vorbei. Die spanische Krone wollte nun mit einem neuen, kürzeren Weg in westlicher Richtung, den Handel mit den Indianern um Gewürze und Gold verbessern. Der erste Irrtum war, dass die Berechnung des Seewegs, von Spanien in die neue Welt falsch war. Der Erdumfang war zu gering geschätzt worden. Dementsprechend passierte Irrtum zwei, die Reise dauerte viel länger als geplant. Der dritte Irrtum war dann die Entdeckung des Asiatischen Kontinents auf westlichem Weg. Man landete auf den Bahamas, in Südamerika und fand dort die Indianer. Es war also die Entdeckung eines komplett neuen Kontinents, Amerika. Bis zu seinem Tod wusste Kolumbus nicht, dass er Amerika gefunden hatte und nicht Indien und die Indianer. Für Ihn logisch, nannte er die Ureinwohner welche er vorfand Indianer, sie müssten aber Amerikaner heissen.

Wer gab der neuen Welt den Namen?

Amerigo Vespucci war es, der Reisen nach Südamerika unternahm und die Küste Südamerikas erforschte. Er war es auch, der als erstes vermerkte, dass Amerika ein eigener, neuer Kontinent war. Er galt als der bedeutendste Entdecker Amerikas, bis zu einem klärenden Urteil im 16. Jahrhundert, angestrebt von Nachfahren Kolumbus. Nach Amerigo Vespucci wurde der neue Kontinent auch Amerika genannt. Kolumbus galt aber als der Entdecker der neuen Welt.

Wie kamen denn nun die Indianer nach Amerika?

Ein großer Irrtum war das Vespucci der größte Entdecker war, aber auch Kolumbus fand die amerikanische Küste nicht als erster. Streng genommen war es Leif Eriksson und Bjarni Herjulfsson, beides Wikinger, welche schon 500 Jahre früher mit Ihren Schiffen die Südamerikanische Küste erreichten. Die erste Entdeckung und auch die erste Besiedelung soll nach jetziger Erkenntnis bereits vor 12000 Jahren gewesen sein. Über die Beringstraße, sollen Bewohner Nordostasiens, die südamerikanische Küste erreicht haben. Ihre Nachkommen kann man als die Ureinwohner Amerikas bezeichnen, welche ja irrtümlich Indianer genannt wurden und das wurde bis heute so beibehalten. Ebenso wie man die Entdeckung Amerikas, mit der Entdeckung durch Kolumbus im Jahr 1492, bei behält.