Viele Menschen haben in ihrer Schulzeit Probleme mit dem Fach Mathematik. Während sie sich historische Eckdaten, die wichtigsten Artikel des deutschen Grundgesetzes oder Gedichte aus dem Rokkoko problöemlos einprägen können, bereiten die binomischen Formeln oder der Satz des Pythagoras ihnen enorme Schwierigkeiten. Zu abstrakt, zu weit entfernt vom alltäglichen Leben erscheinen ihnen diese komplexen Axiome und Regeln. Denn wo man mit Biologie, Wirtschaft und Kunstgeschichte im „wahren Leben“ durchaus etwas anfangen kann, die trigonometrischen Formeln braucht man im Allgemeinen nicht, um sich im Alltag zurecht zu finden. Dennoch sollte man nicht vergessen, dass die Mathematik ein sehr wichtiges Fach ist, dessen Kenntnisse einem bei vielen Berufen sehr behilflich sein können. Gerade in technischen und naturwissenschaftlichen Berufsfeldern sind die Grundkenntnisse der Mathematik unerlässlich und auch im kaufmännischen Bereich sollte man entsprechende Fähigkeiten in jedem Fall mitbringen.

Wir wollen Ihnen also hier auf dieser Seite ein paar wichtige Ratschläge mit an die Hand geben, wie man klassische Probleme der Mathematik auf einfachem und verständlichen Weg lösen kann. Denn wenn man es erstmal verstanden hat, ist es meist gar nicht so schwer. Sie werden sehen, wie schnell man manchmal hinter die Geheimnisse der Mathematik kommt. Heute wollen wir uns der spannenden Frage zuwenden, wie man den Durchmesser eines Kreises berechnen kann. Das ist gar nicht so schwierig – wir benötigen hierfür nur ein paar Daten. Am einfachsten ist es, wenn wir bereits den Radius des Kreises haben. Denn der Durchmesser ist einfach nur das Doppelte des Radius eines Kreises. Somit gilt: d = 2 * r, der Durchmesser ist also zweimal der Radius.

Der Durchmesser eines Kreises entspricht dem doppelten Radius.

Der Durchmesser eines Kreises entspricht dem doppelten Radius.

Komplizierter wird es, wenn wir die Länge des Radius gar nicht wissen, sondern nur andere Daten bekannt sind. Wie sieht es beispielsweise aus wenn wir nur den Kreisumfang, eine Diametrale oder aber eine Raumdiagonale als fixe Größen haben? Wir wollen es am Beispiel des Kreisumfangs darstellen. Hierfür ist folgende Formel für die Berechnung des Kreisumfangs wichtig:

U = 2 * Pi * r

Wobei U den Umfang, r wie oben den Radius und Pi die Kreiszahl Pi (welche etwa 3,14 beträgt) bezeichnet. Wenn wir die Länge des Umfangs des Kreises haben, müssen wir also die Formel nur umstellen, so dass sie wie folgt lautet: 2 * r = U / Pi; Dann müssen wir die bekannten Daten nur noch einsetzen, sprich: wir müssen den Umfang des Kreises durch die Zahl Pi teilen. Und schon haben wir den Durchmesser des Kreises. So einfach ist es einen Durchmesser des Kreises zu berechnen und im Anschluss den Kreis zu zeichnen.