Die Antike (lat.: antiquus, altertümlich) bezeichnet im Allgemeinen die Geschichte des klassischen Griechenlandes, des Hellenismus und des Römischen Reiches. Zeitlich wird sie zwischen 800 v.Chr. und ca. 600 n.Chr. eingeordnet.

Die Gründung erster griechischer Stadtstaaten ( Poleis ) und die erste schriftliche Fixierung der Homerischen Epen ( Ilias und Odyssee ) stehen am Anfang des antiken Zeitalters. Die griechische Kultur entwickelte sich über mehrere hundert Jahre. Dabei entstanden viele unterschiedlich geführten Poleis. In Sparta beispielsweise bildete sich ein militärisch geführter Stadtstaat heraus, während sich in Athen eine Polis entwickelte, in der die Bevölkerung am politischen Prozess teilhaben konnte, was noch heute als Vorbild für die moderne Demokratie gilt.

Durch Alexander dem Großen konnte sich die griechische Kultur bis in den damals, in der Antike, bekannten Orient ausbreiten.
Nach dem Tod Alexanders entwickelten sich aus dem riesigem Reich drei Großmächte
(Ptolemäer, Seleukiden und Antigoniden), welche sich über 300 Jahre hinweg um die Vorherrschaft bekriegten. Diese Zeit ( 336 v.Chr. bis 30 v.Chr. ) wird als Die hellenistische Zeit bezeichnet.

Die Antike bezeichnet die Geschichte des klassischen Griechenlandes.

Die Antike bezeichnet die Geschichte des klassischen Griechenlandes.

Das Römische Reich unterteilt sich in drei wesentliche Abschnitte:

  • Die Römische Republik ( ca. 500 v.Chr. – 27 v.Chr. )
  • Der Prinzipat ( 27 v.Chr. – 284 n.Chr. )
  • Die Spätantike ( 284 n.Chr. – ca.600 n.Chr. )

Eine Wiedergeburt fand die Antike im Mittelalter, vor Allem in der Kunst, ausgehend von Italien des 15 Jhd.
Auch heute begegnet uns die Antike täglich. Die Errungenschaften dieser Zeit umfassen Wissenschaft, Politik, Sport und Kunst.

Beispielsweise hat die Demokratie ihre Ursprünge in den griechischen Stadtstaaten. Griechische Philosophen und Mathematiker bilden die Grundlage der heutigen Wissenschaften. Griechische und vor Allem römische Bauwerke, wie das Colloseum oder die zahlreichen Aquädukte, sind Vorbilder für moderne Architekur. Auch das römische Rechtssystem war die Grundlage zur Bildung heutiger Parlamente.

Allerdings nutzen auch totalitäre Regime ( wie z.B. das faschistische Italien unter Mussolini )die römischen und griechischen Ideologien, um ihre Machtansprüche zu legitimieren.

Bekannte Bauwerke der Antike:

  • Colloseum von Rom
  • Akropolis in Athen
  • Kollos von Rhodos
  • Pantheon in Rom
  • Haghia Sophia in Konstantinopel
  • Palast von Persepolis
  • Minoischer Palast von Knossos

Aus heutiger Sicht betrachtet, hat uns die Antike nicht nur die Olympischen Spiele, Bauwerke und Statuen vererbt, sondern ebnete sie uns den Weg in eine freiheitliche, demokratische Gesellschaft.