Wer sich mit der Physik oder allgemein mit Elektronik auseinandersetzt, dem wird mit Sicherheit das Induktionsgesetz über den Weg laufen. Um das Induktionsgesetz zu erklären, dient folgendes Beispiel als Erläuterung: Angenommen wir haben eine Spule, in der sich das Magnetfeld ändert. Sogleich wird in der Spule eine Spannung induziert. Das Magnetfeld kann hierbei durch Dauer – und Elektromagnete entstehen und die Änderung von diesem kann zum Beispiel durch die Änderung der Stärke des Magnetfeldes erfolgen.

Als Entdecker des Induktionsgesetzes gilt Michael Faraday, der in solch einem Experiment erkannte, dass die in eine Spule induzierte Spannung größer wird, wenn

  1. das von der Spule umfasste Magnetfeld vergrößert und
  2. die Änderung des Magnetfeldes schnell erfolgt
Das Induktionsgesetz beschreibt die Richtung des elektrischen Stroms in der Induktion.

Das Induktionsgesetz beschreibt die Richtung des elektrischen Stroms in der Induktion.

So fand Faraday auch heraus, dass auch der Bau der Spule einen erheblichn Einfluss auf die Induktionsspannung hat. So hängt diese von der Windungszahl der Spule ab und ob diese einen Eisenkern besitzt. Dies lässt sich folgendermaßen zusammenfassen: Je größer die Windungszahl und die Querschnittsfläche der Spule ist, umso größer ist die induzierte Spannung.

Alle diese genannten Erkenntnisse lassen sich nun im Induktionsgesetz zusammenfassen. So besagt das Induktionsgesetz nach Michael Faraday folgendes: Ändert sich das Magnetfeld, in welchem sich die Spule befindet, so wird eine Spannung induziert. Die Größe der induzierten Spannung ist abhängig von der Windungszahl der Spule, aber auch eine größere Geschwindigkeit führt zu einer größeren Spannung.

Das Induktionsgesetz, auch Faradaysches Induktionsgesetz genannt, hat seinen Ursprung im Jahr 1831, als Faraday erste Untersuchungen zum Zusammenhang zwischen elektrischen und magnetischen Feldern durchführte. Folgende Experimente bildeten zu der Zeit die Basis für das bereits beschriebene Induktionsgesetz.

  1. Durch ein Magnetfeld wird von links nach rechts ein Draht gezogen, wodurch Strom durch den Draht fließt.
  2. Der Draht wird festgehalten, das Magnetfeld dabei nach links bewegt. Auch hier fließt Strom.
  3. Die Stärke des Magnetfeldes wird verändert und auch hier ist ein Strom messbar.

Weil auf einen stromdurchflossenen Leiter in einem Magnetfeld eine Kraft, die Lorentzkraft ausgeübt wird, bewegt diese die Elektronen im Leiter. Dadurch entsteht dann eine elektrische Spannung, womit man erklären kann, das bei einer Bewegung des Leiters, bzw. des Drahtes mit Hilfe der Kraft eine Induktionsspannung erzeugt werden kann.