Im sechsten Jahrhundert vor Christi Geburt begründete der griechische Philosoph Pythagoras die Wissenschaft der Mathematik. Mathematik gehört seit den Anfängen der Grundlegung als Wissenschaft bis heute, zu einem der schwierigsten Studienfächer an den Universitäten. Aber es ist gilt auch als eines der beruflich Aussichtsreichsten. Denn Mathematiker sind dünn gesät, aber viel gesucht.

Wie in einem Bausatzkasten werden die in der Schule schon grundgelegten Kenntnisse der Mathematik sukzessive erweitert und universitär erweitert. Anders als beim Lösen von Rechenaufgaben in der Schule geht es in der Wissenschaft um den Weg der Rechnungen und ihre schlüssige Begründungen. Sie beschäftigt sich mit Zahlen und Körpern. Der griechische Begriff der Mathematik hat noch den Zusatz der Technik. Es ist die Technik des Lernens. Schlüssig aus der Logik noch Abstraktes errechnen und begründen zu können.

Die Teilgebiete der Mathematik

Mathematik gehört zu einem der schwierigsten Studienfächer an den Universitäten.

Mathematik gehört zu einem der schwierigsten Studienfächer an den Universitäten.

Die Mathematik gilt als Arkandisziplin unter den Studienfächern an der Universität. Denn das Studium der Mathematik setzt nicht nur ein gutes Grundwissen voraus, dass am Gymnasium in mathematischen Leistungskursen grundgelegt wurde, sondern das Studium fördert den Studenten in seiner disziplinierten Arbeitshaltung und Vorgehensweisen. Es fordert sein Denkvermögen heraus und steigert die Lernbereitschaft, um ein Höchstmaß an Zusammenhängen, sowohl in ihrer Einfachheit oder auch Komplexität erfassen zu können.

Zu den zu vermittelnden Teilgebieten der mathematischen Wissenschaft gehören:

und natürlich das Rechnen selber. Besonders die Analysis führt in ihrem Teilaspekt zu den physikalischen Gesetzmäßigkeiten. Sodass der junge Student, wenn er das Studienfach Mathematik anstrebt, es oft in einer Fächerkombination mit Physik wählt. Das Studium bis zum Bachelor dauert in der Regel sechs Semester und der anschließende Master nochmals vier Semester. Insgesamt hat sich nach der Neuordnung des europäischen Studiensystems um ein Semester, im Gegensatz zu vorher, verlängert.

Berühmte Vertreter ihres Faches

Wer von dieser Wissenschaft hört, der denkt an das Genie Albert Einstein, das lange in Prag, direkt zentral am Marktplatz bei der Theynekirche gewohnt hat. Da fallen Namen ein wie Archimedes und Thales. Als einer der produktivsten Mathematiker gilt der in der Schweiz geborene Leonhard Euler. Seine Forschungen zur Analysis gelten bis heute bahnbrechend. Er hat sich in 866 Veröffentlichungen zur mathematischen Wissenschaft einen Namen von Weltruf geschaffen. Besonders ausgeprägt war das Interesse an dieser Wissenschaft schon in der Antike Griechenlands, Chinas und Mesopotamien. Später beeinflusste im Zeitalter des Humanismus und der beginnenden Neuzeit besonders die Philosophen wie René Descartes, Blaise Pascal und Christian Wolff.