Die Immatrikulation an einer Hochschule ist die Einschreibung als Studierende/r. Im Regelfall wird sie von der/dem Studierenden persönlich, an der dafür vorgesehenen Stelle vorgenommen. Vereinzelt bieten einige Hochschulen die Möglichkeit an, sich postalisch oder elektronisch zu immatrikulieren.

Mit ihr erfolgt die Überweisungspflicht des Semesterbeitrages. Sie ist verbindlich, da ein Rücktritt von der Immatrikulation nur bis zu einem bestimmten Zeitpunkt möglich ist. Andernfalls ist eine Exmatrikulation durchzuführen, bei der der Studienplatz nicht weiter vermittelt werden kann und auch der Semesterbeitrag nicht zurückgezahlt wird.

Es ist auf die Vollständigkeit, sowie fristgerechte Einreichung der angeforderten Unterlagen und Dokumente zu achten. Anschließend erfolgt die Aushändigung studienrelevanter Dokumente, wie beispielsweise dem vorläufigen Studierendenausweis inklusive Matrikelnummer und dem Semesterticket an die/den Studierende/n.

Das Studierendensekretariat – Ansprechpartner

Sofern Fragen zum Immatrikulationsvorgang bestehen, ist das jeweilige Studierendensekretariat der Ansprechpartner. Im Falle einer persönlichen Immatrikulation ist ein Besuch vor Ort notwendig. Dort können die angeforderten Unterlagen vollständig bei dem/der jeweiligen Sachbearbeiter/-in eingereicht werden. Auch für die postalische und elektronische Zusendung der Immatrikulationsunterlagen ist, wenn nicht anders angegeben, das Studierendensekretariat zuständig.

Die Exmatrikulation, das heißt die verbindliche Beendigung oder Abbruch des Studienganges, wird ebenfalls im Studierendensekretariat durchgeführt. Ähnlich wie bei der Immatrikulation werden dabei wichtige Dokumente, wie beispielsweise der Studierenden- und der Bibliotheksausweis zurückgegeben.

Das Einschreibungsverfahren – Bewerbung, Zulassungsbescheid, Immatrikulation

Die Immatrikulation an einer Hochschule ist die Einschreibung als Studierende/r

Die Immatrikulation an einer Hochschule ist die Einschreibung als Studierende/r

Da jährlich unverhältnismäßig viele Bewerber einen der streng begrenzten Studienplätze jener vielen Studiengänge begehren, obliegt es den Hochschulen, einige Auswahlkriterien für die Kandidaten/-innen zu treffen.

Schon bei der Bewerbung ist es wichtig, die individuell angeforderten Dokumente vollständig und bis zum Fristtermin einzureichen. Der Zulassungs- oder Ablehnungsbescheid der Hochschule basiert auf der Arbeit der Auswahlkommission.

Erst nach Erhalt des Immatrikulationsbescheides – mit einer Auflistung der angeforderten Dokumente – ist die Immatrikulation in einen zulassungsbeschränkten Studiengang möglich. Zulassungsfreie Studiengänge erlauben auch eine direkte Immatrikulation ohne Bewerbung.

Da es kein vereinheitlichtes Fristsystem gibt, variieren die Termine der Hochschulen stark. So kann es vorkommen, dass das Auswahlverfahren für den gewünschten Studienplatz an einer bestimmten Hochschule noch nicht beendet wurde, während schon die Zulassungsbescheide anderer Hochschulen versandt worden sind. In diesem Fall immatrikulieren sich viele Studierende für einen Studiengang zweiter oder dritter Wahl, in der Hoffnung, eine Zusage, wenn auch im Nachrückverfahren, für ihr Wunschstudium zu erhalten.

In solchen Fällen kann die Immatrikulation rückgängig gemacht werden. Dabei wird der Semesterbeitrag komplett oder teilweise an die/den Studierende/n zurückgezahlt.

Der frei gewordene Studienplatz geht somit an die/den Listen-Nächste/n. Dadurch kann sich das Zulassungsverfahren erheblich in die Länge ziehen.