Viele kennen es aus der eigenen Schulzeit: Man sitzt im Matheunterricht und versteht ziemlich wenig. Doch wie lernt man Mathe am besten? Gibt es Mittel und Weg? Die Grundprinzipien der Addition, Substraktion, Multiplikation und Divison lassen sich in der Grundschule noch relativ leicht erklären. Doch wenn es in die höhere Mathematik auf der weiterführenden Schule geht, stoßen viele an ihre Grenzen. Hier sind vor allem gute Lehrer gefragt.

Der alte, sture und vor allem strenge Mathelehrer hat ausgedient. Was wirklich gefragt ist, sind Lehrer, die mit Begeisterung das Wissen der Mathematik vermitteln und Matheaufgaben stellen, die lebensnah sind. Hat der Lernende die Möglichkeit, die Aufgaben in einer Relation zu sehen, so wird er das ganze Prinzip besser verstehen. Mathe lernen in der Schule ist in jedem Fall möglich, doch hierfür muss das Fach einen Charakterwechsel vornehmen und sich vom unbeliebten Hauptfach zu einer interessanten und zukunftsweisenden Thematik entwickeln. Natürlich kommt der Lehrer manchmal nicht vorbei an dem trockenen Stoff und nicht jede Aufgabe kann anschaulich gestaltet werden, denn hierauf sind die Lehrbücher oftmals auch einfach nicht ausgerichtet. Doch durch gezieltes Einführen lebensnaher Matheaufgaben, kann ein Gefühl von Spaß vermittelt werden, dass einige Schüler mit Sicherheit mehr lernen lassen würde.

Autodidaktisch Mathe lernen

Der strenge, sture Mathelehrer hat ausgedient. Mathe lernen muss Spaß machen, dann gelingt es auch.

Der strenge, sture Mathelehrer hat ausgedient. Mathe lernen muss Spaß machen, dann gelingt es auch.

Wer sich während oder nach der Schule eigenes Wissen in Mathe aneignen möchte, hat es nicht unbedingt leicht. Durch das selbstständige Lernen fehlt der Lehrer, der gerade im Fach Mathe oft die nötige Erklärungsgrundlage bietet. Doch das selbstständige Erlernen der höheren Mathematik ist keinesfalls unmöglich. Mathe lernen und das allein, kann auch Vorteile bieten. Man ist mit niemandem konfrontiert, den man eventuell nicht sympathisch findet und hat die Möglichkeit, die Aufgaben selbst möglichst lebensnah zu gestalten. Und wenn man in der Mathematik besser mit abstrakten Aufgaben zurecht kommt, ist das auch kein Problem, da man freie Wahl hat, mit welchen Aufgaben man lernt und welches Lehrbuch man zur Hand nimmt. Will man nicht ganz alleine Mathe lernen, kann man sich ebenfalls in Kleingruppen treffen und das Lernen so mit einer angenehmen Atmosphäre verbinden. Dieses Prinzip können auch Schüler verfolgen, wenn sie Mathe für die kommenden Klausuren lernen. Hier ergibt sich der Vorteil, dass eine passende Erklärung der anderen, wenn man etwas nicht verstanden hat, erfragt werden kann und dennoch kein Lehrer-Schüler-Verhältnis besteht, da jeder ein Teil der Lerngruppe darstellt, der auf seinem eigenen Themengebiet bewandert ist und die anderen informieren kann.

Egal wie das Mathe lernen nun gestaltet wird und welche Form es annimmt, es ist in keinem Fall unmöglich. Mathe lernen kann durch die richtige Gestaltung einfach werden und Spaß machen und letztlich bietet Mathe lernen auch Chancen für eine zukünftige Berufswahl.