Das ohmsche Gesetz beschreibt, dass wenn ein Objekt unter elektrische Spannung gesetzt wird, sich der hindurch fließende Strom proportional zur Spannung verändert. Allerdings ist zu beachten, dass sich dieses Gesetz nur auf einige Stoffe bezieht und auch nur in einem engen Rahmen gilt. Doch abgesehen davon gilt das ohmsche Gesetz als maßgebend für die Verhältnisse zwischen der Spannung und dem elektrischen Strom innerhalb von Stromkreisen.

Darüber hinaus ist das ohmsche Gesetz maßgebend in der Elektrotechnik, aufgrund der dargestellten Zusammenhänge und der einfachen Berechnung von Widerstand, Spannung und Stromstärke. Der Begriff des ohmschen Gesetzes ist auf Georg Simon Ohm zurück zu führen, welcher den Zusammenhang von Strom und Spannung innerhalb eines elektrischen Leiters als erster nachweisen konnte.

Die Darstellung

Das ohmsche Gesetz beschreibt, wie sich der Stromfluß proportional zur Spannung verändert.

Das ohmsche Gesetz beschreibt, wie sich der Stromfluß proportional zur Spannung verändert.

Das ohmsche Gesetz beschreibt, in der Form der Gleichung, dass die Spannung U, in Volt gemessen, geteilt durch die Stromstärke I, in Ampere, die Größe des Widerstandes R, in Ohm, ergeben. Also: R=U/I. Diese Formel lässt sich selbstverständlich in vielen Schreibweisen, durch Umstellung begründet, darstellen. Generell ist noch zu Beachten, ob es sich um einen verzweigten Stromkreis, oder um einen unverzweigten Stromkreis handelt. Dies hat Auswirkungen auf das ohmsche Gesetz.

Bei einer Parallelschaltung liegt immer die gleiche Spannung an, also U1=U2=…. Wobei dich die Stromstärke, also I, addiert. Also Iges=I1+I2+….

Bei einer Reihenschaltung gleicht sich die Stromstärke, also I1=I2=… und der Widerstand addiert sich. Demnach R1+R2+…=Rges

Die Geschichte

Georg Simon Ohm machte es sich zur Aufgabe eine Formel aufzustellen, die die Stromstärke beschreibt in Bezug auf das Material und der Dimension des Drahtes beschreibt. Georg Simon Ohm investierte sehr viel Zeit und Mühe in das Aufstellen dieser Formel, denn er stellte sie in dem Jahr 1825 auf und in dieser Zeit hatte man nicht die Mittel und Wege Stromstärke und Spannung exakt und auf eine einfache Art und Weise, wie sie heute gängig ist, zu messen und nachzuweisen. Das ohmsche Gesetz und die Aufstellung dieser Formel bot in dem Sinne eine Innovation, dass Georg Simon Ohm den Spagat schaffte, bereits bestehende Geräte mit Entwicklungen von Zeitgenössischen Forschern zu kombinieren. Ebenso war es eine sehr schwere Aufgabe die aus den Versuchen gewonnenen Messdaten zu analysieren und einen Zusammenhang daraus zu erkennen und zu interpretieren.