Am 8. Dezember 1542 wurde Maria Stuart in Linlithgow geboren. Sie war nicht nur Königin von Schottland sondern unter anderem auch eine kurze Zeit Königin von Frankreich. Dies aufgrund der Tatsache, dass sie die Ehefrau von König Franz II. war. Zudem war es auch Maria Stuart, welche Ansprüche auf den englischen Thron erhob.

Mit 6 Tagen Königin; mit 17 Jahren Witwe

Mit 15 Jahren heiratet die junge Königin von Schottland den französischen Thronfolger François II.

Mit 15 Jahren heiratet die junge Königin von Schottland den französischen Thronfolger François II.

Mit 17 Jahren war Maria Stuart bereits Witwe. Durch die Unruhen in Frankreich kam sie 1561, ein Jahr nach dem Tod ihres Mannes, nach Schottland zurück. Doch Königin von Schottland war sie bereits sechs Tage nach ihrer Geburt. Ihr Vater, Jakob V., verstarb am 14. Dezember 1542 mit 30 Jahren. Da sie die einzige Tochter von Jakob V. war, wurde sie somit automatisch zur Nachfolgerin. Die zwei Söhne von Jacob V. waren bereits verstorben, sodass Maria Stuart automatisch im Babyalter bereits Königin von Schottland war.

Die Flucht von Frankreich nach Schottland

Als Maria Stuart von Frankreich nach Schottland kam, wurden Reformen umgesetzt, welche sehr wohl die Haltung von Stuart präsentierten. So wurde ihre Religion, der Katholizismus, beibehalten. Doch die Schotten waren mit dieser Ansicht nicht vertraut, da bereits einige Anhänger der Protestanten vorhanden waren. Auch Elisabeth I., Königin von England, zeigte sich nicht erfreut über den strengen Katholizismus von Maria Stuart. Auch John Knox gehörte zu den Gegnern Maria Stuarts, welcher zudem auch ein Protestant und ebenfalls mit dem Vorgehen der schottischen Königin nicht einverstanden war. Auch wenn Maria Stuart die Protestanten tolerierte, so ging sie dennoch nur selten bis gar nicht auf die Forderungen der Gruppe ein. Erst als ihr Halbbruder, selbst Protestant, zum Berater wurde, entspannte sich die Lage.

Das Drama um die schottische Königin

Im Jahr 1587 wurde Maria Stuart in Schottland hingerichtet. Grund dafür war die Anweisung von Königin Elisabeth I. Auf Grund des bewegenden Lebens von Maria Stuart befasste sich Friedrich Schiller mit der schottischen wie französischen Königin und widmete ihr mit „Maria Stuart“ ein Drama, welches im Jahr 1800 uraufgeführt wurde.