Es gibt Menschen, die die Geometrie samt seinen geometrische Formen lieben. Es gibt aber auch Menschen, denen liegen sie nicht so. Die Geometrie und die dazugehörigen Formen sind ein wichtiger Bestandteil der Mathematik. Wenn man von Geometrie und dessen Formen spricht, wird meist die euklidische Geometrie, oder auch Elementargeometrie genannt, gemeint.

Geometrische Formen werden auch geometrische Figuren genannt. Sie spielen innerhalb der Elementargeometrie selbstverständlich eine wichtige Rolle. Mit Hilfe bestimmter mathematischer Formeln lassen sich so zum Beispiel Abstände zwischen bestimmten Punkten bestimmen. Aber nicht nur das, es lassen sich auch Umfang, Durchmesser, Winkel und Längen bestimmter Formen und auch das Volumen geometrischer Körper errechnen. Da es sich oft um sehr komplexe Berechnungen handelt, gibt es über das Internet Geogebra-Software, welche die Berechnung und Erstellung geometrischer Formen ermöglicht.

Die Geometrie kennt eine Vielzahl von Formen bzw. Figuren, wobei festzuhalten ist, dass es keine allgemeingültige Definition dafür gibt, was alles zu geometrischen Formen gezählt werden kann. Man kann aber sagen, dass es sich hier um Figuren handelt, die aus bestimmten Formen, wie Kreisen und Geraden, bestehen. Es fallen darunter aber auch oft bestimmte Mengen der zweidimensionalen Ebene oder auch des dreidimensionalen Raums. Der Begriff der geometrischen Figur wird nicht nur in der Elementargeometrie, sondern auch in den anderen Formen der Geometrie, gebraucht. Geometrische Formen findet man u. a. auch in der Natur wieder.

Geometrische Formen bzw. geometrische Figuren werden in verschiedene Kategorien unterteilt

Hier gibt es zum Beispiel die ebene geometrische Form oder Figur. Zur ihr gehören u. a. die Punkte und Geraden. Zu dieser Kategorie gehören aber auch die Polygone, also Formen, die man durch die Verbindung von mindestens drei Punkten erhält. Zu diesen Polygonen gehören z. B. das Dreieck, das Viereck und das Fünfeck. Auch das Quadrat gehört dazu, wobei es sich hier einfach um ein Viereck handelt, bei dem alle Seiten gleich lang sind. Auch der Kreis und die Ellipse gehören zu dieser Art Figuren. Es gibt kongruente, also deckungsgleiche, ebene Figuren und inkongruente ebene Figuren.

Eine weitere Kategorie ist die der räumlichen geometrischen Figuren, also Figuren die man in dreidimensionalen Räumen wiederfindet. Diese Figuren werden auch als geometrische Körper bezeichnet. Bekannt sind hier u. a. geometrische Körper wie die Pyramide, der Würfel, der Zylinder, die Kugel und der Kegel. Je nach Geometrierichtung werden zu den Formen auch fraktale geometrische Formen (z. B. die Mandelbrotmenge) und auch die nichteuklidischen geometrischen Formen (z. B. das Kugeldreieck) gezählt.

Geometrische Formen sind also ein wichtiger Teilaspekt der Mathematik. Jedes Schulkind wird sich im Laufe seiner Schulzeit im Mathematikunterricht mit diesem Thema befassen. Für einige wird sich dieser Teil der Mathematik als faszinierend erweisen, andere wird es nicht so begeistern. Sicher ist jedoch, dass sich das Befassen mit Geometrie und dessen Formen positiv auf das logische Denken auswirkt und dieser Teil der Mathematik auch später in einigen Arbeitsbereichen durchaus nützlich und anwendbar ist.