Die Gliederung eines Textes ist sinnvoll, da der Text im Ganzen schwieriger zu lesen ist und man einen Text in mehrere strukturelle Bereiche teilen kann. Ziel der Gliederung ist, den Text übersichtlicher zu gestalten. Informationen sollen zu Teilabschnitten gegliedert werden.

Eine klare Darstellung von Informationen in Absätze steht im Vordergrund, vor allem bei Vorträgen, Referaten und wissenschaftlichen Hausarbeiten. Ein Buch zum Beispiel ist auch in mehrere Kapitel unterteilt. Auch Examensarbeiten, wie der Bachelorarbeit oder einer Dissertation müssen untergliedert werden und dabei ist eine strenge Form einzuhalten.

Eine sinnvolle Gliederung erleichtert nicht nur das Lesen eines Textes, sondern auch schon seine Erstellung.

Eine sinnvolle Gliederung erleichtert nicht nur das Lesen eines Textes, sondern auch schon seine Erstellung.

Die Gliederung sollte eine Logik haben und gleichverteilt in Unterpunkte eingeteilt werden. Die Überschriften müssen im einen einheitlichen Stil gestaltet sein. Die Einteilung des Textes wird dabei nach der DIN Norm 5008 aufgebaut. Die Textgliederung und Abschnittsnummerierung wird nach der DIN 1421 aufgebaut. Eine Gliederung kann dezimal gestaltet werden nach folgenden Richtlinien: Verwendung arabischer Ziffern, der Hauptabschnitt beginnt mit der 1, jeder Hauptabschnitt kann so viele Unterpunkte wie möglich sein, Unterabschnitte können wiederrum auch unterteilt werden. Neben der dezimalen gibt es die Alphanumerische Gliederung. Diese wird heutzutage fast nur noch bei juristischen Texten und in Klausuren verwendet.

Die Alphanumerische Gliederung gilt als übersichtlicher, anderseits ist die dezimale Gliederung leichter zu erfassen. Die Unterteilung des Textes soll für den Leser eine Orientierung darstellen und muss in sich schlüssig sein. Dabei können viele Fehler auftreten, die nun kurz zusammengefasst werden: es wird kein Punkt am Ende der Ziffer gesetzt, eine Ziffer darf nur einmal auftauchen, die dezimalen und alphanumerischen Zeichen dürfen nicht vermischt werden, eine unlogische Benummerung ist nicht zulässig, Überschriften ohne inhaltliche Aussagen machen keinen Sinn, implizierende Überschriften müssen vollständig sein, Überschriften dürfen nicht unzutreffend sein, z. B. die Überschrift Zusammenfassung sollte nicht verwendet werden, die Überschrift Ausblick sollte tatsächlich neue Entwicklungen aufzeigen und nichts wiederholt werden. Außerdem empfiehlt es sich nicht einen Verbalstil mit dem Nominalstil nicht zu mischen.