Der Begriff „Klavier“ stammt aus dem Lateinischen „clavis“ und bedeutet Schlüssel. Heutzutage wird auch der Begriff Piano als Bezeichnung für das Klavier genutzt. Das Klavier wurde zum Ende des 17. Jahrhunderts erfunden und bezeichnet ein Musikinstrument, welches mit Hilfe des Drückens von Tasten und einer bestimmten Form der Mechanik Hämmerchen gegen die entsprechenden Saiten schlagen und so Töne entstehen lässt. Aufgrund der Tasten fällt es bezüglich seiner Bedienung unter die Kategorie der Tasteninstrumente, jedoch bezüglich der Art der Erregung des Tons ist es ein Schlaginstrument.

Der Aufbau des Klaviers

Das Klavier besteht im Groben aus der Mechanik mit den Tasten und den Saiten, aus einem so genannten Resonanzbogen aus Holz. Dieser dient dazu, die Schwingungen der Saiten noch zu verstärken. Zudem besteht es aus einem Rahmen aus Metall. In diesem werden die Saiten gespannt. Das Gehäuse umschließt alles, außen sichtbar sind außerdem die Pedale. Auch Bestandteil ist die Dämpfungsmechanik.

Bekanntheiten, die das Instrument Klavier beherrschten

Das Klavier besteht im Groben aus der Mechanik mit den Tasten und den Saiten.

Das Klavier besteht im Groben aus der Mechanik mit den Tasten und den Saiten.

Bereits zur Mitte des 18. Jahrhunderts wurde Musik für einen Solisten geschrieben, sehr bekannte Komponisten waren Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Sebastian Bach oder auch Ludwig van Beethoven.

Für die deutsche Romantik ist insbesondere der Komponist und Pianist Robert Schumann bekannt. Er wurde am 8. Juni 1810 geboren und starb am 29. Juli 1856. Er war mit der Pianistin und ebenfalls Komponistin Clara Schumann ab dem Jahr 1840 verheiratet. Bereits zu Beginn seiner durchaus vielversprechenden Karriere als Pianist begann er, an einer Sehnenscheidenentzündung zu leiden. Ursächlich hierfür war ein Werkzeug, welches es ihm ermöglichen sollte, die Finger unabhängig voneinander souverän zu bewegen. Nächtelang erprobte er dieses Werkzeug mit der Folge der Erkrankung. Die Folge war die absolute Bewegungsunfähigkeit der gesamten Hand. Selbst nachdem diese Bewegungsunfähigkeit nachließ, konnte er seinen Mittelfinger nicht mehr für ein professionelles Klavierspiel gebrauchen. Die Karriere endete, bevor sie die Möglichkeit hatte, zu wachsen. Zu Beginn des Jahres 1854 verstärkte sich Schumanns Leiden, geprägt von Syphilis und manisch-depressiven Zügen. Er klagte über Töne in seinem Kopf, oft auch komplette Kompositionen, die ihn nicht schlafen ließen. Er spielte zum Ende seines Lebens nur noch selten Klavier, sah seine Frau jahrelang nicht. Letztlich starb er allein.