Es gibt viele Pianisten, solche die wir aus der Vergangenheit kennen, und die, von denen wir jetzt und heute viel hören.

Bekannte Pianisten

Emil Gilels (1916-1985)
Arthur Rubinstein (1915-1997)
Sergej Rachmaninoff (1873-1943)
Alfred Brenden (geb. 1931)
Arur Schnabel (1882-1951)
Sviatoslav Richter (1915-1997)

Robert und Clara Schumann

Robert Schumann (1810-1856), ist ein bekannter deutscher Komponist und Pianist der Romantik.
Er war verheiratet mit Clara Josephine Schumann (1819-1896), ebenfalls Pianistin und Komponistin.
Robert Schumann begann mit 7 Jahren Klavierunterricht zu nehmen. Musste aber später aus finanziellen Gründen Jura studieren. Später behinderte eine Fingerlähmung seine Karriere als Pianist. Er betätigte sich nunmehr als Komponist und seine Frau Clara verdiente den Lebensunterhalt als Pianistin. Als Robert Schumann verstarb zog seine Frau nach Berlin zu ihrer Mutter und ging auf große Konzertreisen nach England, Niederlande, Österreich und Ungarn.

Wilhelm Kempff

Wilhelm Kempff war ein deutscher Pianist, wie auch Komponist und Organist. Er studierte an der Berliner Musikhochschule und übernahm später die Leitung der Musikhochschule in Stuttgart. 1940 begann seine Zusammenarbeit mit Herbert von Karajan. 1955 gründete er eine Stiftung in Italien, wo er 1991 auch starb. Die Musikschule seiner Geburtsstadt Jüterbog wurde nach seinem Namen benannt. Er wurde weltbekannt und hatte besondere Erfolge in Japan.

Lang Lang

Wer nicht zur Spitzenklasse gehört, der hat es mit dem Beruf des Pianisten sehr schwer.

Wer nicht zur Spitzenklasse gehört, der hat es mit dem Beruf des Pianisten sehr schwer.

Sehr bekannt ist auch der junge begabte chinesische Pianist Lang Lang (geb.1982).

Mit 3 Jahren bekam er auf eigenen Wunsch Klavierunterricht. Mit 5 Jahren nahm er an einem Klavierwettbewerb teil und spielte vor Publikum. Mit 9 Jahren begann er ein Musikstudium in Peking und mit 11 Jahren bekam er die ersten Preise. Danach folgte ein Studium in Amerika und der Durchbruch kam mit 17 Jahren bei einem Festival. Seitdem absolviert er viele Konzertreisen und hat etliche Auszeichnungen erhalten.

Ausbildung zum Pianisten

Bereits im Kindesalter ist es wichtig Klavierunterricht zu nehmen und in einer Musikschule Einblicke in die Musiktheorie und Musikgeschichte zu bekommen. Später sollte eine Musikhochschule oder ein Konservatorium besucht werden. Hier sind die künstlerischen Bereiche wichtig. Danach folgt das Konzertexamen.

Der angehende Pianist sollte die Ernste Musik wie auch die Neue Musik beherrschen. Wer nicht zur Spitzenklasse gehört, der hat es mit dem Beruf des Pianisten sehr schwer und muss sich mit kleinen Gagen zufrieden geben.