Metaphern, das sind bildhafte Vergleiche, die als rhetorisches Mittel dienen. Metaphern gehören zu den sogenannten Tropen und werden gerne in Texten, Reden, Beschreibungen oder sonstigen Schriftstücken verwendet, um bestimmte Dinge oder Sachverhalte besser beschreiben und darstellen zu können.

Es gibt viele solcher rhetorischer Mittel, neben den Metaphern gibt es auch noch:

Eine Metapher hat viele Fans

Der Gebrauch von Metaphern geht auf Aristoteles zurück.

Der Gebrauch von Metaphern geht auf Aristoteles zurück.

Die Metapher ist ein klassisches rhetorisches Stilmittel. Doch auch in der heutigen und modernen Zeit werden sie noch gerne eingesetzt, um bestimmte Sachverhalte besser darzustellen und bildhafte Vergleiche zu ziehen. Viele Autoren und Texter bedienen sich gerne an den verschiedensten Möglichkeiten der Metaphern. Vieles wird dadurch klarer und deutlicher, und auch kann ein Text hierdurch besonders aufgelockert werden. Andere wiederum bevorzugen einfache und klare Definitionen, ohne bildhafte Darstellungen und Vergleiche. Metaphern sind ein schönes rhetorisches Stilmittel, wer damit umgehen kann, kann Menschen auf eine ganz besondere Art und Weise bewegen und ansprechen.

Arten von Metaphern

Es gibt unterschiedliche Arten von Metaphern:

  • Einwort-Metapher
  • Einsatz-Metapher
  • Geschichten-Metapher

Bei der Einwort-Metapher wird meist nur ein Wort zum bildhaften Vergleich herangezogen. Dieser Metapher Art wird oft auch als akademische Metapher bezeichnet. Hierzu zwei Beispiele:

  • Nussschale – steht oft auch für ein kleines Boot
  • Wüstenschiff – das Kamel als Transportmittel in der Wüste

Wenn die bildhaften Vergleiche etwas länger sind, werden sie oft auch als Einsatz-Metapher bezeichnet. Auch hierzu zwei Beispiele:

  • den Nagel auf den Kopf treffen – genau hierauf kommt es an, genau hierum geht es
  • Schnee von gestern – etwas ist schon vorbei und hat auch keine Bedeutung mehr

Die Geschichten-Metapher hingegen zieht den bildhaften Vergleich durch mehrere Sätze und eine kleine Geschichte.

Weitere Metapher Arten

Es gibt noch weitere Unterscheidungsmerkmale bei Metaphern. So gibt es u.a. noch folgende Arten:

  • die tote Metapher: Hier ist sich kaum noch jemand bewusst, dass es sich hierbei um eine Metapher handelt, so sehr hat man sich an die Verwendung dieses Begriffes schon gewöhnt
  • die dunkle Metapher: nur, wer sich gut auskennt und sich gut in solche bildhaften Vergleiche hineinversetzen kann, erkennt hier die Metapher
  • die euphemistische Metapher: ersetzt unschöne oder negativ wirkende Wörter

Die Metapher geht historisch auf Aristoteles zurück. Er war der erste, der mit bildhaften Vergleichen arbeitete. Und noch heute werden die Metaphern sehr gerne verwendet und eingesetzt.