Es gibt zahlreiche verschiedene Bereiche, in denen man ein FSJ (freiwilliges soziales Jahr) absolvieren kann. Die bekanntesten Bereiche sind unter anderem in der Altenpflege oder die Arbeit mit behinderten Menschen. Diese beiden Bereiche werden intensiv für ein FSJ genutzt, andere sind jedoch weniger geläufig.

Es gibt zum Beispiel noch ein FSJ im Sport, wo der Freiwillige mit Kindern und Jugendlichen in einem Sportverein arbeitet. Die Arbeit kann aber auch in Kindergärten und Schulen erfolgen. Des Weiteren wird immer häufiger ein FSJ in kulturellen Bereichen angeboten. Die Absolventen sind hierbei in Museen oder Theatern tätig. Zudem gibt es ein freiwilliges ökologisches Jahr, welches auch noch nicht so bekannt ist. Wer ein FSJ machen will, sollte sich vorher ausführlich mit der Thematik auseinandersetzen.

Viele gute Gründe für ein freiwilliges soziales Jahr:

Gerade nach der Schule wissen viele Menschen noch nicht, was sie beruflich machen möchten. Um die Zeit sinnvoll zu nutzen, bietet sich ein FSJ optimal an. Hierbei wird die Weiterentwicklung der Persönlichkeit gefördert und man hat ein Jahr lang Zeit, den passenden Beruf zu finden. Zudem bietet ein FSJ finanzielle und persönliche Unabhängigkeit. Man lernt neue Menschen kennen und das Selbstbewusstsein steigt. Durch das freiwillige soziale Jahr lernt man Verantwortung zu übernehmen, es können Grenzen gesetzt und überschritten werden und man hat einen Einblick in die Berufswelt.

Der Ablauf eines freiwilligen sozialen Jahres:

Wenn man ein FSJ absolvieren will, sollte man sich zunächst einen interessanten Bereich aussuchen. Danach muss man sich bei einem Träger bewerben. Das können unter anderem gemeinnützige oder kirchliche Einrichtungen sein, wie zum Beispiel das Rote Kreuz oder die Arbeiterwohlfahrt. Wenn man genommen wurde, tritt man eine Vollzeitstelle mit vorgeschriebenen Arbeitszeiten an.
Wer beispielsweise in einem Krankenhaus tätig ist, muss die gleichen Schichten und Wochenenddienste übernehmen, wie der Rest des Personals. Neben dem praktischen Teil bekommt man auch jede Menge Theorie mit auf den Weg. In einem FSJ sind außerdem mindestens 25 Seminartage vorgesehen, an denen man sich mit anderen Teilnehmern austauschen kann. Für ein freiwilliges soziales Jahr muss die Vollzeitschulpflicht abgeleistet sein und man darf das Alter von 27 Jahren nicht überschreiten.