Ökologie, Ökonomie und Ökumene, drei Fremdworte, die oft im Umgangssprachlichen verwechselt werden. Meistens kommen Verballhornungen heraus wie ökumenische Ökologie oder ökonomische Ökumene. Jeder sachverständige Kenner merkt schon: Achtung, keine Ahnung von der Materie! Dabei sind Ökologie und Nachhaltigkeit in aller Munde.

Wenn Bio draufsteht, dann ist Ökologie drin?

Mitnichten! Vernichtend schaut der Umgang mit dem Umgang mit dem Ökosystem unserer Erde aus. Wir leben alles andere als ökologisch. Wir treiben Raubbau an der Natur. Wir stellen das Ökosystem der Erde auf den Kopf und halten das für Fortschritt. Dabei werden die optimalen Lebensbedingungen der Gewinnmaximierung und der Schnelllebigkeit geopfert. Aber wofür? Aller Gewinn ist im Angesicht der Endlichkeit menschlichen Lebens nichts als Tand. Versuche der ökologischen Landwirtschaft wirken wie ein Tropfen auf den heißen Stein.

Wie viel Augenwischerei leisten wir uns noch in der Ökologie?

Die Natur ist aus dem Gleichgewicht. Wir gehen mit der Erde, wie einem alten nassen, dreckigen Putzlappen um.

Der Regenwald ist ein gefährdeter Schatz der Natur, der trotz vorgeblichem ökologischem Handeln immer wieder wirtschaftlichen Interessen zum Opfer fällt.

Der Regenwald ist ein gefährdeter Schatz der Natur, der trotz vorgeblichem ökologischem Handeln immer wieder wirtschaftlichen Interessen zum Opfer fällt.

a) Die biologische Uhr der Ökologie ist völlig auf den Kopf gestellt (die Nacht
wird zum Tag durch die Aufhebung der Ladenschlusszeiten, Nachtschichten, das
Nachtleben junger Menschen, nicht vor 1 Uhr lohnt es sich wegzugehen!).
b) in North Carolina wird Chemie in den Boden gepumpt, um unabhängig von den
Ölvorkommen des Vorderen Orient zu werden (ein Feuerzeug ans Wasser dort
gehalten ergibt eine Stichflamme)
c) Zur Gewinnung des Palmöls, das dem „ökologischeren“ E10 Superbenzin zugesetzt
wird, werden die Regenwälder abgeholzt (auch der Orang-Utan als Bewohner des
Urwalds Borneo stirbt damit aus).

Die Rede von Häuptling Seattle in der Stunde der Niederlage

Jeder Teil dieses Landes ist meinem Volke heilig. Jeder Hang, jedes Tal, jede Ebene und jedes Gehölz ist geheiligt durch eine zärtliche Erinnerung oder eine traurige Erfahrung meines Stammes. Sogar die scheinbar stumm in der Sonne brütenden Felsen der Küste in ihrer feierlichen Größe sind getränkt von Erinnerungen an vergangene Ereignisse, die mit dem Schicksal meines Volkes verbunden waren. Und selbst der Staub unter unseren Füßen antwortet liebevoller auf unsere Schritte als auf eure; denn er ist die Asche unserer Vorfahren, und unsere nackten Füße sind sich der wohlwollenden Berührung bewusst, da der Boden reich ist durch das Leben unserer Familien.“ (Urfassung auf http://muskelkater.wordpress.com/2011/02/06/urfassung-der-rede-des-1866-verstorbenen-hauptlings-der-suquamish-und-duwamish-indianer-in-seattle-von-1854/) Die Rückkehr zu einem fast zärtlichen Umweltschutz und eine Abkehr vom Raubbau der Erde wird nach der Rede des Häuptlings wird einzig und allein die Ökologie der Erde retten können.