Was ist Nachhaltigkeit?

Nachhaltigkeit ist ein Wirtschaftsprinzip, das sich dadurch charakterisiert, dass nicht mehr Rohstoffe gefördert werden, als sie (ökologisch) nachkommen können. In den Feinheiten gibt es eine Definitionsvielfalt, die aber schlussendlich immer gegen Mängel in der Zukunft abzielen. Mal sind sie ökologischer, mal sozialer oder ökonomischer Natur. Nachhaltigkeit folgt immer dem ökonomischen Prinzip, gekoppelt mit umweltbewusster Zukunftsorientierung: Entweder soll mit möglichst geringen Mitteln ein bestimmtes Ziel, oder mit gegebenen Mitteln ein größtmöglicher Nutzen, erzielt werden. Dabei wird die Beanspruchung und Erneuerung von Mitteln so gehalten, dass sie möglichst niemals ausgehen.

Bedeutung

Langsam zeigen die Menschen ein Verständnis von Nachhaltigkeit gegenüber der Natur in Form eines Gebens und Nehmens.

Langsam zeigen die Menschen ein Verständnis von Nachhaltigkeit gegenüber der Natur in Form eines Gebens und Nehmens.

Zunehmend wird in der globalen Wirtschaft die Wichtigkeit dieses Prinzips erkannt, da sich sonst Unternehmen und Betriebe auf lange Sicht den eigenen Boden unter den Füßen wegziehen. So muss die Nachhaltigkeit bzw. das entsprechende Wirtschaften durchaus einen Produktionsfaktor darstellen, wenn ökonomische Einzelinteressen gegen wachsenden Ressourcen-Knappheit und daraus folgenden Mängeln und Preisen bewahrt werden möchten. Es finden zum Beispiel immer mehr Bauern zurück zur ökologischen Landwirtschaft. Denn Güter, die das Ökosystem schonen, erfahren zunehmende Nachfrage bei den Produzenten und Verbrauchern. Letztere möchten eben mit gesundem Gewissen konsumieren. Nachhaltigkeit ist auch oft eine der Prämissen, damit sich ein Produkt mit einem Bio-Siegel auszeichnen darf. Die meisten Lebewesen und letzten Naturvölker leben, die frühen Menschen lebten, das Prinzip der Nachhaltigkeit. Dies geschieht durch besondere Anpassung an die Umwelt: Geben und Nehmen.

Umweltschutz

Der wichtigste Aspekt der Nachhaltigkeit ist der Umweltschutz. Das ist ganz einfach: Der Boden, der einen Rohstoff hervorbringt, muss in seinem Wechselspiel zur Natur erhalten werden, damit die Ressource nicht versiegt. Oder es werden natürliche Voraussetzungen genutzt, statt neue zu schaffen und die bestehende Ökologie zu schädigen (Beispielsweise Wechsel- und Hangkulturen statt Waldrodungen).

Soziales und der Markt

Auf der zwischenmenschlichen Ebene muss im Sinne der Nachhaltigkeit z. B. ein Kundenstamm, eine Kompetenz, Projektgruppe oder Wählerschaft durch Bindung, Bildung und Nachkommen erhalten werden können.

Nachhaltige Entwicklungen und Ansätze durch:

  • Umweltschutz
  • Ökobilanz
  • Kundenbindung durch Beständigkeit
  • Güter ohne Obsoleszens
  • Erneuerbare Energien
  • Nutzung erneuerbarer Rohstoffe
  • Rückbau belastender Förderungen
  • Kompetenz, Beseitigung von Kompetenzkonflikten
  • Effizienz
  • Altruismus
  • Neutralisieren von Herrschaftswissen
  • Aufklärung