Am Massachusetts Institute of Technology (MIT) ist Avram Noam Chomsky Professor für Linguistik. Der am 7. Dezember 1928 geborene Chomsky ist einer der prominentesten Rezensenten der augenblicklichen Weltordnung und den differenzierenden Gesichtspunkten der amerikanischen Politik. Er ist einer der namhaftesten amerikanischen Linguisten der Neuzeit.

Chomsky begann 1945 sein Studium an der University of Pennsylvania in Philosophie und Linguistik. Er studierte Anfang 1950 mehrere Jahre an der Harvard University, wo er 1955 seine Doktorarbeit in Linguistik ablegte. Bereits beim Promovieren von The Logical Structure of Lingusitic Theory entstanden bereits eigene Vorschläge, die er 1957 in seinem Werk Syntactic Structures, einem der namhaftesten Ausgaben der Literaturwissenschaft veröffentlichte. Mit der Doktorauszeichnung gilt Chomsky seit den 60er Jahren als einer der bedeutsamsten Theoretiker in dieser Fachrichtung. Chomsky formalisierte die Vorstellung natürlicher Sprachen. Ein großer Schritt in der Linguistik stellt seine Chomsky-Hierarchie dar, die auch in der Grammatik durch formale Sprachen eine bedeutsame Rolle spielen. Seine Theorien in der Literaturwissenschaft liefen durch diverse Phasen, die in den Printmedien normalerweise nach den paradigmatischen Publikationen des Wissenschaftlers wie folgt lauten:

  • 1981 Government & Binding (GB)
  • 1992 Minimalistisches Programm (MP)
  • 1994 Bare Phrase Structure (BPS)
  • 2001 Destination By Phrase (DBP)

Chomskys akademische Arbeit in der Linguistik hatte auch Auswirkung auf die Tendenz der Psychologie im 20. Jahrhundert. Sein Konzept hatte einen beachtlichen Effekt auf die wissenschaftliche Aufnahmefähigkeit des kindhaften Spracherwerbs und der menschlichen Kenntnis, Sprache zu interpretieren. Aus dem Entwurf der Modularität entstand schließlich eine grundlegende Eigenschaft des kognitiven Architekturstils des Geistes. Sein politisches Engagement nahm seit Anfang der 60er Jahre in der Öffentlichkeit zu. Er begehrte seit 1964 gegen den Vietnamkrieg auf und bemängelte, dass die amerikanische Politik diesen als Krieg in Vietnam bezeichnete. Auch äußerte Chomsky seine Meinung in Bezug auf die US-Politik und die Integration der Medienwelt in Richtung Kuba, Haiti, Nicaragua und Osttimor. Der Konflikt im Nahen Osten, der zweite Golfkrieg, der Krieg im Kosovo und die Schurkenstaaten fanden bei ihm Beachtung.

Bekannteste Werke von Chomsky in der Linguistik:

  • 1957 Syndicatic Structures
  • 1965 Aspects of the Theory and Syntax
  • 1968 Language and Mind
  • 1980 Rules and Representations
  • 1981 Lectures on Government and Binding
  • 1986 Knowledge of Language, Its Nature, Origin and Use
  • 1993 Language and Thought
  • 1995 The Minimalist Program