Mathematik ist so eine Sache die nicht jedem Menschen gleich leicht fällt, was häufig an den Mathematik Übungen liegt, denn diese sind oft unzureichend geschildert. Doch wieso ist die Kluft zwischen Menschen die mit der Mathematik keinerlei Schwierigkeiten haben und denen, die mit Mathe überhaupt nicht zurecht kommen, so groß?

Warum viele Menschen mit der Mathematik ihre Schwierigkeiten haben

Bereits in der Schulzeit kristallisiert sich heraus wer ein Mathe-Ass ist und wer seine Schwierigkeiten mit dem Fach haben wird. Häufig hört man dann, dass die Schüler, die mit Mathe Probleme haben, dafür in Sprachen und in Kunst besser abschneiden. Wenn man genauer darüber nachdenkt klingt dies für die meisten auch ganz logisch. Mathematik hat mit Logik zu tun und logisches Denken ist nicht jedem in die Wiege gelegt. Viele müssen Mathematik Übungen regelmäßig wiederholen um sie sich einzuprägen. Aber wie geht man diese Mathematik Übungen am besten an?

Mathematik begreifen durch bildhafte und statische Darstellung einer Rechenoperation

Aufmerksamkeit und Konzentration allein reichen bei Menschen mit einem Mathe-Defizit nicht aus um gewisse Rechenoperationen einfach lösen zu können. Deshalb gibt es verschiedene Tricks denen man sich bedienen kann um leichter an sein Ziel zu kommen. Im Wesentlichen zählen dazu drei verschiedene Schritte die aufeinander aufbauen:

  • Die Rechenoperation mit zum Beispiel Gegenständen visualisieren
  • Verkürzung der Visualisierung ausschließlich auf Ziffern
  • Die reine Vorstellung

Beim ersten Schritt geht es darum sich die Mathematik Übungen bildlich vorzustellen oder sie sogar anhand von Gegenständen umzusetzen. Ein einfaches Beispiel wäre ein Blumenstrauß der zu 50 Prozent aus Rosen bestehen soll, zu 25 Prozent aus Tulpen und zu weiteren 25 Prozent aus Nelken. Eine vermeintlich leichte Aufgabe, die jedoch immer noch für viele junge Schüler schier unlösbar erscheint. Haben sie den Strauß Blumen aber erst einmal vor sich und sehen, dass die Rosen genau die Hälfte aller Blumen ausmachen, die Tulpen und die Nelken je ein Viertel ausmachen, so visualisieren sie die Rechenoperation und begreifen wesentlich schneller.

Schritt 2 erfordert dann schon wieder mehr Konzentration. Behilflich hierbei kann natürlich sein, wenn man sich die Mathematik-Übung nur im Kopf wieder visualisiert und sie anschließend löst. Schritt 2 bezieht sich jedoch rein auf Ziffern und ist nur auf einem Blatt Papier zu lösen.

Schritt 3 werden alle noch aus ihrer Schulzeit kennen bzw. kennen es aus ihrer aktuellen Schulzeit. Die mündliche Mitarbeit im Mathematik-Unterricht ist für viele eine gruselige Vorstellung, da die Antwort auf eine Frage häufig in Sekundenschnelle verlangt wird. Gar nicht so einfach, denn hier ist nicht nur Vorstellungskraft gefragt, sondern auch Abstraktionsfähigkeit und ein Assoziationsgedächtnis.

Wer mit diesen Mathematik Übungen nicht zurechtkommt, der leidet möglicherweise unter der sogenannten Dyskalkulie, eine ausgeprägte Rechenschwäche. In Deutschland gibt es dabei über 7 Millionen Kinder zwischen 6 und 15 Jahren die davon betroffen sind. Diverse Anlaufstellen für Dyskalkulie-Betroffene finden sich im Internet.