Die Jahre 1918 bis 1933 werden in der deutschen Geschichte gerne als Weimarer Republik bezeichnet. Damals war Deutschland eine parlamentarische demokratisch verfasste Republik, welche am 9. November 1918 ausgerufen wurde. Die Weimarer Republik endete am 30. Jänner 1933 als Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannt wurde.

Die drei Phasen der Weimarer Republik

Scheidemann ruft Weimarer Republik aus

Scheidemann ruft Weimarer Republik aus

Auf Grund der Novemberrevolution entstand die Weimarer Republik, welche den Namen auf Grund der Nationalversammlung in der Stadt Weimar erhielt. Mit 11. Februar 1919 wurde Friedrich Ebert zum Reichspräsidenten gewählt, welcher zwei Tage später das Kabinett Scheidemann ernannte. Die Reichsverfassung wurde am 14. August 1919 beschlossen. Die Geschichte der Republik wird in drei Abschnitte unterteilt. So in den Phasen 1919 bis 1923, als das Land noch von den Kriegsfolgen und der damaligen Hyperinflation zu kämpfen hatte.

Der zweite Abschnitt wird zwischen 1924 und 1929 bestimmt, als eine wirtschaftliche Erholung erkennbar war wie auch eine außenpolitische Anerkennung. Mit der Weltwirtschaftskrise im Jahr 1929 und dem Ende der Koalition 1930 wie dem Aufstieg der Nationalsozialisten unter Adolf Hitler kann die dritte Phase betitelt werden, welche im Jahr 1933 mit dem Aufstieg Hitlers endete.

Das Ende der Weimarer Republik durch Adolf Hitler

Auch wenn sich der damalige Reichspräsident gegen die Kanzlerschaft Hitlers lange Zeit gewehrt hatte, so war es im Endeffekt nicht mehr zu verhindern, dass der Führer der NSDAP die Macht übernahm. Auch wenn die Machtübernahme der Nationalsozialisten das Ende der Weimarer Republik bedeutete, so wurden die Gesetze wie die Verfassung nicht aufgehoben.

Hintergrundinformationen und Wissenswertes

Die damalige Hauptstadt war Berlin. Die Staatsform, eine parlamentarische Republik, wie auch die Regierungsform, eine präsidentiell-parlamentarische, wurde in den Anfangszeiten der Weimarer Republik durch Friedrich Ebert beschlossen, welcher bis 1925 Reichspräsident war. Von 1925 bis 1934 war Paul von Hindenburg Reichspräsident. Insgesamt verfügte die Weimarer Republik über 62,4 Millionen Einwohner.

Otto von Bismarck und sein Einfluss

Während der Weimarer Republik gehörte Otto von Bismarck der DNVP an. In den Jahren 1924 bis zum Jahr 1928 war er Reichstagsabgeordneter. Mit dem Ende der Weimarer Republik und dem Aufstieg Hitlers im Jahr 1933 rechnete er sich durchwegs höhere Chancen aus und trat der NDSAP bei.