Otto von Bismarck wurde am 1. April 1815 in Schönhausen unter dem Namen Otto Eduard Leopold von Bismarck-Schönhausen geboren. Er war ein deutscher Politiker und vor allem wurde er als erster Reichskanzler des Deutschen Reiches bekannt.

Otto von Bismarcks Vater entstammt einem alten Adelsgeschlecht, die Mutter hingegen ist bürgerlicher Herkunft. Sie war sehr darauf bedacht, dass ihr Sohn eine gute Ausbildung erhält. Als er sechs Jahre alt war wurde der kleine Otto in der Plamannschen Erziehungsanstalt eingeschult. Ab 1827 ging er auf das Friedrich-Wilhelms-Gymansium in Berlin und sein Abitur schloss er 1832 auf dem Berlinischen Gymnasium zum Grauen Kloser ab.

Diese Statue zeigt Otto von Bismarck

Diese Statue zeigt Otto von Bismarck

Als Otto von Bismarck 17 Jahre alt war begann er zu studieren. In Göttingen nahm er bis 1833 das Studium der Rechtswissenschaften auf. Er wechselte an die Friedrich-Wilhelms-Universität in Berlin und schloss dort 1835 mit dem Ersten Staatsexamen ab. Sein erster Job war Auskultator am Stadtgericht von Berlin. 1836 verliebte er sich in Laura Russell, die die Nichte des Herzogs von Cumberland war. 1838 ging er zum Militär und leistete dort einen einjährigen Dienst ab. Ein Jahr später starb seine Mutter und Otto von Bismarck zog auf einen Hof um Landwirt zu werden.

1847 heiratete Otto von Bismarck Johanna von Puttkamer und bekam mit ihr drei Kinder: Marie, Herbert und Wilhelm.

1849 wurde Bismarck in den preußischen Landtag gewählt, womit seine politische Karriere anfing. 1851 bekam er eine Stelle in Frankfurt beim Bundestag. Als er 1871 Reichskanzler des neuen Deutschen Reiches wurde, war dies der Höhepunkt seiner Karriere.

1874 wird ein Attentat auf den Reichskanzler verübt. Eduard Kullmann schießt in Kissingen mit einer Pistole auf ihn. Er trägt eine leichte Verletzung am Handgelenk davon und der Attentäter geht ins Gefängnis.

1894 starb seine Frau, was ihn sehr mitnahm. Schon vier Jahre darauf, am 30. Juli, starb auch Otto von Bismarck.

 

Otto von Bismarck als preußischer Ministerpräsident

Am 8. Oktober 1962 wird Otto von Bismarck endgültig zum Ministerpräsident von Preußen ernannt, nachdem er zuvor bereits am 23. September von Wilhelm I. von Preußen zum vorläufigen Ministerpräsident ernannt wurde. Aufgrund eines erbitterten Streits mit der liberalen Opposition um die Ausgaben für eine geplante Heeresreform muss Bismarck in den ersten vier Jahren als Ministerpräsident ohne ein vom Parlament genehmigtes Budget regieren.

Erste Außenpolitische Erfolge

Die ersten Regierungsjahre sind von großen außenpolitischen Erfolgen geprägt. So sichert sich Bismarck im Frühjahr 1963 zunächst durch die Unterzeichnung der Alvenslebenschen Konvention, die Russland die Hilfe Preußens bei der Niederschlagung des polnischen Aufstandes zusagt, in Russland einen strategisch wichtigen Verbündeten. Am 1. Februar 1964 tritt Bismarck dann gemeinsam mit Österreich in den Krieg mit Dänemark. Sein Ziel, die Herzogtümer Schleswig, Holstein und Lauenburg unter preußische Kontrolle zu bringen, erreicht er am 30. Oktober, als Dänemark die Gebiete offiziell an Preußen und Österreich abtritt. Der Streit um die Vormacht in den neugewonnenen Gebieten führt dann zum sogenannten Deutschen Krieg zwischen Preußen und Österreich im Jahre 1966.

Vergrößerung Preußens und Sieg über Österreich

Mit italienischer Unterstützung sichert sich Ministerpräsident Bismarck am 3. Juli 1966 den Sieg über Österreich und kann dadurch Schleswig und Holstein annektieren und fortan ohne österreichische Einmischung die Geschicke im Staat lenken. Genau 2 Monate später beendet er auch den Streit mit den Liberalen und verfügt wieder über ein offizielles Budget für die Herresreform. Am 14. Juli 1967 wird er zusätzlich zu seinem Posten als Ministerpräsident zum Kanzler des neu gegründeten Norddeutschen Bundes.

Krieg mit Frankreich

Bismarck veröffentlicht im Sommer 1970 die „Emser Depesche“, in der er Frankreich scharf angeht, welches darauf am 19. Juli mit einer Kriegserklärung gegen Deutschland reagiert und somit beide Nationen in den – von Bismarck durchaus gewollten – Deutsch-Französischen Krieg führt, der mit der Niederlage Frankreichs und dem Abtreten vom Elsaß und Teilen von Lothringen an Deutschland endet.