Der am 18. Dezember 1946 in Cincinnati geborene Steven Spielberg ist vor allem durch seine Tätigkeiten als Regisseur wie auch Produzent und unter anderem Drehbuchautor in den USA bzw. weltweit bekannt. Er gilt seit Jahren als einflussreichster Regisseur und konnte bereits mehrere Filmklassiker drehen, welche durchwegs auch mit unzähligen Preisen (wie etwa den Oscars, Golden Globes) prämiert wurden.

Das Wunderkind Steven Spielberg

Während die University of Southern California für ein Filmstudio zwei Mal Steven Spielberg abgelehnt hatten, drehte er selbst auf eigene Faust einen 35 mm Kurzfilm, welcher kurzerhand zur Eintrittskarte nach Hollywood wurde. Der Film wurde auf dem Atlanta Film Festival präsentiert, bei welchem der damals 22jährige Spielberg gleich einen Vertrag über sieben Jahre bei Universal Pictures erhielt. Mit 27 Jahren wurde er als Wunderkind bezeichnet, als er den Film „The Sugarland Express“ drehte. Doch richtig erfolgreich wurde er mit seinem zweiten Film. „Der weiße Hai“ sorgt heute noch für Gänsehaut und bestärkt heute die Meinung der Kritiker noch mehr, dass Spielberg seiner Zeit voraus war.

Das Jahr 1993

Steven Spielberg ist einer bekanntesten Regisseure überhaupt

Steven Spielberg ist einer bekanntesten Regisseure überhaupt

Die erfolgreichen Jahre – auch wenn Steven Spielberg bis dahin unzählige Hits gedreht hatte – begann erst ab 1993. „Jurassic Park“ als auch „Schindlers Liste“ wurden in diesem Jahr gedreht. Mit „Jurassic Park“ konnte Spielberg für fünf Jahre lang auf den finanziell erfolgreichsten Film aller Zeiten blicken, da der Film mit 920 Millionen Dollar alle Rekorde brach. „Schindlers Liste“ hingegen wurde mit 7 Oscars ausgezeichnet. Darunter auch „Beste Regie“ und „Bester Film“ – zwei Oscars für Spielberg.

Von „E.T.“ bis „Schindlers Liste“

Steven Spielberg wurde 1978 wie auch 1982 für den Oscar (Beste Regie) für die Filme „Unheimliche Begegnung der dritten Art“ sowie „Jäger des verlorenen Schatzes“ nominiert. Auch im Jahr 1983 wurde er für „E.T.“ in den Kategorien „Bester Film“ wie „Beste Regie“ nominiert wie auch im Jahr 1986 für „Die Farbe Lila“ in der Kategorie „Bester Film“. Es brauchte somit 5 Nominierungen, bis er endlich 1994 für „Schindlers Liste“ zwei Oscars „Bester Film“ wie „Beste Regie“ gewinnen konnte.

Für das Kriegsdrama „Der Soldat James Ryan“ erhielt er 1999 für die „Beste Regie“ seinen dritten Oscar, war in der Kategorie „Bester Film“ ebenfalls nominiert.