Das Konzentrationslager (KZ) in Ausschwitz galt als größtes KZ während des Nationalsozialismus. Errichtet wurde das Vernichtungslager im Jahr 1941 und erreichte nach dem Ende des Nationalsozialismus eine Art Statussymbol für die Massenvernichtung der Nationalsozialisten an die Juden.

Insgesamt wurden 1,1 Millionen Menschen in Ausschwitz getötet; rund 1 Million davon waren Juden. Etwa 900.000 Menschen wurden direkt in den Gaskammern getötet, ungefähr 200.000 Menschen starben an den Folgen von Misshandlung, Unterernährung oder auch medizinischen Versuchen.

Auch heute sind noch einige Teil des KZ Ausschwitz erhalten und zählen zu einem öffentlich zugänglichen Bestandteil. Das KZ wird gerne als Gedenkstätte des Holocaust besucht und gilt auch als Museum, welches von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Das Konzentrationslager wurde auf polnischem Land erbaut, gehörte jedoch damals zum „Deutschen Reich“ an, sodass es auch als „deutsches KZ“ angesehen wird.

Die Entstehung und Errichtung

Einige erhaltene Teile der Anlage sind heute als Gedenkstätte zugänglich

Einige erhaltene Teile der Anlage sind heute als Gedenkstätte zugänglich

Im Jahr 1941 erhielt Rudolf Höß den Befehl, dass ein weiteres Arbeitslager errichtet werden soll. Das KZ wurde in mehrere Sektionen unterteilt, welche wiederum in gewisse Felder unterteilt wurden. Gesichert wurde das Lager mit einem Elektrozaun wie einem Stacheldrahtzaun. Pro 150 Meter wurden zudem auch Wachtürme errichtet. Die Sektionen wurden in Männerlager, Quarantänelager, Frauenlager, Häftlingskrankenbau wie auch Effenktenlager und Zigeunerlager als auch in Lager Mexiko und Theresienstädter Familienlager benannt.

Das Symbol der Judenvernichtung

Ausschwitz wird heute immer wieder als zentrales Symbol für den 2. Weltkrieg und die Judenvernichtung gesehen. So wird auch in dem Filmklassiker „Schindlers Liste“ von Steven Spielberg, welcher 7 Oscars im Jahr 1994, Ausschwitz als zentrales Lager bezeichnet.

Auch andere Filme (Das Leben ist schön) verarbeiten Ausschwitz als zentrales KZ im 2. Weltkrieg. Aus diesen Gründen ist auch Ausschwitz das „bekannteste“ Konzentrationslager und wird immer wieder auch im Geschichteunterricht in den Schulen ausführlich besprochen. Zudem werden auch immer wieder Bildungsreisen nach Ausschwitz veranstaltet um den Toten des Holocaust zu gedenken.