Die Logik ist die Fähigkeit des Menschen, Situationen und Sachverhältnisse zu analysieren und in einen sinnvollen Zusammenhang zu bringen. In der Wissenschaft gehört die Logik zu einem wichtigen Kernelement, um neue Entdeckungen zu machen und Funktionsweisen zu verstehen.

Logik

Die Logik ist die Fähigkeit des Menschen, Situationen und Sachverhältnisse zu analysieren und in einen sinnvollen Zusammenhang zu bringen.

Überall Logik:

Auch wenn es vielen Menschen nicht bewusst ist, benutzen sie dennoch täglich ein gewisses Maß an logischem Verständnis, um ihren Alltag zu meistern oder Neuigkeiten zu verarbeiten. Wenn sie beispielsweise in den Nachrichten über ein bestimmtes Ereignis lesen, stellen sie automatisch mithilfe der Logik einen Zusammenhang zwischen dem gerade Erfahrenen und eventuell vorangegangenen Nachrichten her und können so die Neuigkeiten in einen Kontext einordnen. Nach ähnlichen Prinzipien gehen Wissenschaftler vor – sie nehmen vorhandene Informationen und bauen aus ihnen ein logisches Modell, in das alle Informationen sich perfekt einfügen können. Ob nun in der Chemie, bei der aus einzelnen Atomen komplexe Moleküle entstehen oder in der Mathematik, wo man Zahlenreihen sinnvoll ergänzt – die Wissenschaft kommt ohne Logik nicht aus.

Von der Idee zum Beweis:

Oftmals werden Entdeckungen gemacht, die bereits seit Jahren als Theorie oder im Modell bereits existiert haben. Der Grund dafür liegt darin, dass die Forscher, welche die Theorien aufstellten, bereits bekannte Grundsätze analysiert und mithilfe der Logik erweitert haben. So stellten beispielsweise Forscher bereits Ende der 60er Jahre eine Theorie auf, dass es im Weltall weitere Planeten geben könnte, die der Erde ähnlich sind. Dabei gingen sie von der Größe des Universums, der eventuellen Menge an Planeten und der Wahrscheinlichkeit eines hypothetischen Vorhandenseins von Wasser und Sauerstoff aus. Erst vor wenigen Tagen konnten amerikanische Forscher die aufgestellte Theorie bestätigen und mithilfe verbesserter Technologie einen ersten Erdähnlichen Planeten in unserer Galaxie finden. Der Philosoph Karl Popper beschrieb dieses Verhältnis zwischen Theorie und Beweisbarkeit in seinem 1934 erschienenen Werk „Logik der Forschung“, zeigte aber auch Probleme auf. So erklärt Popper beispielsweise, dass Forscher falsche Zusammenhänge aufstellen können, die nur auf wenigen Informationen basieren und zwar logisch klingen, aber bei der Entdeckung neuer Hintergründe sich als falsch erweisen können. Darum werden Wissenschaftler auch dazu angehalten, sich nicht nur auf ihre Logik zu verlassen, um ihre Erfolgschancen zu erhöhen.