Um in der Wissenschaftstheorie etwas zu erklären, erleichtert es die Möglichkeit, auch verstanden zu werden sehr, hypothetisch ein Modell aufzustellen. Über so eine Hypothese wird es auch für den nicht eingeweihten Betrachter dann einfach, den entsprechenden Sachverhalt zu verstehen.

Die häufig sehr komplizierten Grundlagen einer wissenschaftlichen Theorie oder einer Untersuchung der Realität, werden auf diese Weise durch die einfache Logik auch für Neulinge auf dem Gebiet leicht verständlich. Eine gute Modell-Darstellung kann deshalb in der Wissenschaft sehr wichtig sein, um eine Idee auch der breiten Masse in verständlicher Form zu unterbreiten. Sehr intensiv hat sich mit dieser Thematik unter vielen anderen Philosophen auch Sir Karl Popper auseinandergesetzt. Sein Manuskript, das mehr als 1000 Seiten umfasste, ist heute leider nur noch in Teilen erhalten geblieben und wurde später nicht von Popper selbst unter dem Titel „Logik der Forschung“ herausgebracht.

Modell

Ein Modell kann für viele Dinge notwendig sein.

Ein Modell kann für viele Dinge notwendig sein. Generell kann man sagen, dass es immer dazu dient, einen Sachverhalt besser verständlich zu machen. Nicht immer besteht dieser Sachverhalt nur in der Theorie. Es ist auch möglich, dass ein Sachverhalt aus der realen Welt so komplex ist, dass es einfacher ist, diesen Sachverhalt über ein vereinfachtes Modell zu erklären. Mathematikmodelle beziehen sich zum Beispiel fast immer auf natürliche Phänomene, die über das Modell und die dazu gehörende mathematische Logik besser verständlich gemacht werden können.

In der Wissenschaftstheorie steht hingegen meistens die Theorie im Vordergrund, die anhand des Modells verdeutlichst werden soll. Das gilt auch für die Sozialwissenschaft, die anhand des Modells meistens gesellschaftliche Strukturen erklärt. In der Psychologie werden Modelle meistens verwendet, um häufig sehr stark voneinander abweichende Paradigmen zu untermauern. In der Padagogik hat der Begriff des Modells wiederum eine vollkommen andere Bedeutung, denn hier besteht die Modellfunktion in einer Vorbildfunktion des Erziehenden. Informatikmodelle dienen wieder wie in der Mathematik der leichteren Darstellung der Realität. In der Chemie werden Modelle zur Veranschaulichung von Reaktionen verwendet und in der Physik wiederum meistens, um eine Theorie erklären zu können.