Aufgrund der steigenden Arbeitslosigkeit zweifeln immer mehr junge Menschen daran, ob sie noch studieren sollten oder nicht. Früher war es noch normal, dass fast jeder mit einem abgeschlossenen Studium auch schnell einen Job fand, doch durch die hohen Zahlen an Studenten ist das heute nicht mehr ganz so. Was spricht also noch für das Studieren?

Zuerst einmal ist die Arbeitslosenquote unter denjenigen mit einem abgeschlossenen Studium immer noch am niedrigsten. Die Arbeitslosenquote hält sich dort, auch in Zeiten der Finanzkrise, schon seit Jahren unter 5 Prozent. Prognosen für die Zukunft zeigen sogar, dass es in der nächsten Zeit sogar wieder einen Mangel an akademischen Fachkräften geben wird, sodass die Jobchancen nach dem Studieren mit großer Wahrscheinlichkeit wieder steigen werden.

Zu beachten ist dabei aber natürlich die Wahl des Studienfachs, denn Studiengänge, die nicht auf eine spezielle Gruppe von Berufen abzielen, garantieren nicht durch das reine Absolvieren des Studiums ein langfristiges Beschäftigungsverhältnis. Da muss der Studierende selbst aktiv werden und schon während des Studiums Praktika und Spezialisierungskurse im gewünschten beruflichen Bereich belegen, damit sich die Chancen auf einen Job erhöhen.

Ein Grund, zu studieren, sind die deutlich besseren Aufstiegschancen

Ein Grund, zu studieren, sind die deutlich besseren Aufstiegschancen

Ein weiteres Argument zum Studieren ist, dass es nach wie vor Berufe gibt, die nicht ohne ein Studium auszuüben sind. Zu dieser Berufsgruppe gehören zum Beispiel Ärzte, Juristen, Psychologen, Lehrer oder Mathematiker. Bei diesen Studienzweigen ist das Studium gleichzeitig die Berufsausbildung und somit unerlässlich. In anderen Berufszweigen wäre ein Einstieg ohne Studium zwar möglich, aber die Studierten werden von den Arbeitgebern deutlich lieber gesehen, so wie zum Beispiel im gesamten Bereich Medien oder Politik. Aber auch in handwerklichen Berufen wie zum Beispiel im Bereich Elektrotechnik können bestimmte Positionen im Unternehmen sehr viel schneller erreicht werden, wenn der Mitarbeiter ein abgeschlossenes Studium vorweisen kann. Und das ist nicht nur gut für das Portemonnaie, sondern auch gut für die allgemeine Zufriedenheit im Job. Auch für nachträgliche Aufstiegschancen und Beförderungen ist ein Studium ideal. Hier bietet sich besonders auch ein Studium an einer Fernhochschule, z. B. der Fernuni Hagen, an.

Ein weiterer Vorteil vom Studieren ist, dass persönliche Interessen während des Studiums deutlich vertieft werden können. In der Schule lernt man nur die groben Umrisse eines Themas und kratzt etwas an der Oberfläche, während man im Studium dagegen alle Tiefen eines Themas erforschen kann. So kann das Studieren nicht nur anstrengend sein, sondern dabei auch wirklich Spaß machen.

Neben all diesen Argumenten für das Studieren kommt auch hinzu, dass die Zeit des Studierens für viele junge Menschen eine wichtige Zeit ist, um herauszufinden, was sie wirklich wollen. Und neben den Lernphasen kommen auch immer wieder Ferien, in denen man seine Jugend in vollen Zügen genießen kann.