Im Endeffekt ist die ABC-Analyse nichts anderes als eine Analyse der Programmstrukturen. Die ABC-Analyse ist das bekannteste betriebswirtschaftliche Analyseverfahren und gilt vor allem für Unternehmen als unerlässlich. Die Analyse basiert auf der Grundlage, dass der Unternehmer Objekte (Produkte) in verschiedene Klassen einteilt bzw. unterteilt.

Die Klassen lauten A, B und C – aus diesem Grund auch ABC-Analyse. Die Analyse besagt, welches Produkt im Endeffekt am stärksten das Unternehmen fördert (A) und welches Produkt am wenigsten (C) zum wirtschaftlichen Erfolg beiträgt. Erfunden wurde das Analyseverfahren durch H. Ford Dickie im Jahr 1951. Der Manager von General Electric veröffentlichte mit dem Artikel „ABC Inventory Analysis Shoots for Dollars, not Pennies“ die Grundlage für das Verfahren.

Auch für Privatpersonen geeignet

Die Vorteile des Analyseverfahrens können sich auch Privatpersonen zu nütze machen. So kann man bei einer direkten Anwendung sehr wohl das „Wesentliche“ vom „Unwesentlichen“ problemlos auseinanderhalten und trennen. Ebenfalls kann man Rationalisierungsschwerpunkte planen. Das ist vor allem sehr wichtig, wenn das Haushaltsgeld eigentlich nie reicht, oder man vielleicht für einen teuren Urlaub oder eine Anschaffung sparen möchte. Natürlich kann man mit der Analyse auch einfach seine monatlichen Ausgaben und Einnahmen gegenrechnen und schnell erkennen wofür man unnötigerweisen Geld ausgibt. So kann, genau wie ein großes Unternehmen, durch die ABC-Anaylse die eigene Wirtschaftlichkeit steigern.

Für jeden Unternehmer pflicht

Im Regelfall wendet der Unternehmer die ABC-Analyse für den Lagerstand bzw. für seine Produktvielfalt an. Die Analyse gilt als betriebswirtschaftliches „Muss“ und sorgt dafür, dass der Unternehmer nicht das Ziel aus den Augen verliert. Dies ist natürlich nur ein kleiner Einblick in die ABC-Analyse. Sie können mehr zur ABC-Analyse im Unternehmerlexikon nachlesen.