Einführung

Unter Serienschaltung kann man sich als Laie wahrscheinlich nicht viel vorstellen. Es ist damit nicht gemeint, dass man mit Hilfe der Fernbedienung verschiedene Fernsehserien einschalten kann. Nein, es geht um eine Schaltung im Bereich der Elektroinstallation, wie z.B. die Wechselschaltung, die Serienschaltung oder die Kreuzschaltung. Bei einer Serienschaltung werden von einer Schaltstelle aus zwei Lampen geschaltet.

Vorstellbar ist eine solche Serienschaltung zum Beispiel bei Kronleuchtern in großen Räumen. Möchte man nur wenig Licht, so schaltet man nur einen Teil der Glühlampen ein und soll es heller sein, schaltet man den restlichen Anteil der Glühlampen zu.
Ebenfalls bedient man sich der Serienschaltung bei Übergängen von Räumen. Verlasse ich den einen Raum und gehe in den nächsten, so kann ich das Licht in den einem Raum aus- und im zweiten Raum einschalten.

Der Schaltungsaufbau

Wer mit dieser Serienschaltung experimentieren möchte muss sich darüber im Klaren sein, dass der Strom aus der Steckdose lebensgefährlich ist und nur von Personen benutzt werden darf, die dazu befugt sind. Zum Aufbau der Schaltung lässt sich auch eine 6 Volt Batterie benutzen, die für den Körper ungefährlich ist.
Nimmt man sich den Serienschalter in die Hand und dreht ihn herum, so sieht man auf dessen Rückseite ein aufgedrucktes Schema, was den inneren Aufbau darstellen soll.
Man erkennt einen Eingang, der über zwei Schaltkontakte auf zwei Ausgänge geführt ist. Diese beiden Kontakte sind im unbetätigten Zustand dargestellt und als offen gezeichnet. Man kann sich nun gedanklich vorstellen was passiert wenn ich einen der beiden Kontakte schließe. Der Strom, der am Eingang ansteht, wird durch das Schließen des Kontaktes auf einen Ausgang durchgeschaltet. Schließt man beide Kontakte, so fließt der Strom auf beide Ausgänge.

Das Schließen der Kontakte erfolgt durch das Betätigen einer der beiden Wippen, die nichtleitend mit den inneren Schaltkontakten verbunden sind. Diese Wippen sind im Prinzip die beiden Kunststoffteile, die wir später an der Wand sehen.

Bauen wir die eigentliche Schaltung auf

Den Minuspol der Batterie, bzw. den Neutralleiter verbinden wir mit einem Anschluss der Lampen. Über diesen Leiter fließt später der Strom zurück zur Quelle. Den Pluspol schließen wir an den Eingangskontakt des Serienschalters an. Dieser Kontakt ist meist besonders markiert. Man erkennt ihn entweder über einen Pfeil, der in den Schalter hinein zeigt, über ein aufgedrucktes „L“ oder über die Markierung mit roter Farbe. Hat man die Spannungsquelle an den Schalter angeschlossen, verbindet man als nächstes je einen Ausgang mit dem zweiten Anschluss der Lampen.
Das war es schon. Nun ist man in der Lage entweder die eine oder die andere Lampe mit dem Schalter zu schalten.