Grundlegendes

Der Begriff Wechselschalter kommt aus der Elektroinstallationstechnik. Man verwendet den Wechselschalter um Wechselschaltungen oder Kreuzschaltungen aufzubauen.

Da der Wechselschalter so oft benötigt wird, ist er auch in Baumärkten ziemlich günstig zu bekommen. Aufgrund seiner Vielseitigkeit wird er auch für simple Ein-Aus-Schaltungen genutzt. Das hat den Vorteil, dass man bei einer eventuellen Erweiterung der Schaltung nur einen Schalter zukaufen muss und den vorhandenen weiter verwenden kann.

Ein Wechselschalter bietet den Vorteil, dass man bei einer Erweiterung der Schaltung nur einen Schalter zukaufen muss.

Ein Wechselschalter bietet den Vorteil, dass man bei einer Erweiterung der Schaltung nur einen Schalter zukaufen muss.

Der Wechselschalter verdankt seinem Namen der Tatsache, dass er mit Hilfe eines beweglichen Kontaktes, den Strom abwechselnd auf den einen oder den anderen Ausgang schalten kann. Was der Ausgang ist wird unter den technischen Details näher erklärt. Das Wechseln der stromführenden Ausgänge erfolgt durch Betätigung der Schaltwippe. Das ist der Teil des Schalters, der letztendlich an der Wand zu sehen ist.

Technische Details

Der Schalter selbst ist innerhalb eines Kunststoffgefäßes entweder verpresst, geschraubt oder genietet. Nach außen führen lediglich die metallischen Anschlüsse, an denen später die einzelnen Leiter angeschlossen werden. Dieser Anschluss erfolgt entweder über Federzugtechnik oder über Schraubtechnik. Bei der Federzugtechnik wird mit Hilfe eines Kunststoffhebels eine Feder geöffnet, der Draht eingeführt und die Feder wieder entlastet. Der Draht wird nun allein von der Feder gehalten. Bei manchen Billiggeräten kann es vorkommen, dass diese Feder nicht stark genug ist und die Ader wieder heraus rutscht. Das ist gefährlich und sollte regelmäßig überprüft werden.
Bei Schaltern mit Schraubanschlüssen wird die Ader unter eine Art Klemme gelegt und mit Hilfe einer Schraube fixiert. Hier sollte unbedingt das vorgeschriebene Drehmoment beachtet werden damit man das Kupfer des Leiters nicht aus der Fassung „fließen“ lässt.

Öffnet man das Kunststoffgehäuse eines Wechselschalters, so bekommt man anschaulich sein Innenleben zu sehen. Das Öffnen muss jedoch vorsichtig erfolgen, da die Einzelteile sonst heraus fallen und man sie nur schwer wieder eingesetzt bekommt.
Hat man das Gehäuse offen sieht man also, dass an den nach außen geführten Anschlüssen sogenannte Schaltkontakte angebracht sind. Auf der Seite wo nur ein Anschluss nach außen zeigt, ist die Wurzel des Schalters befestigt. Diese Wurzel ist beweglich und lässt sich entweder auf den einen gegenüberliegenden Kontakt bewegen oder auf den anderen. Man kann sich vorstellen, dass die mit Strom beaufschlagte Wurzel den Strom auf einen der beiden Ausgänge durchschaltet.
Das Bewegen der Wippe übernehmen wir als Benutzer. Über eine mechanische, nicht leitende Verbindung wird die bewegliche Wurzel nach außen auf die Wippe geführt. Betätigen wir nun den Wechselschalter, so bewegen wir im Inneren auch die Wurzel und schalten den Strom damit auf den einen oder den anderen Ausgang.