Platon war ein griechischer Philosoph, der mit seinen Lehren in vielen Bereichen der Geisteswissenschaften wichtige Erkenntnisse für die Menschheit definierte. Er prägte durch seine Ansichten viele Philosophen der Antike wie Aristoteles und durch ihn wurde das Bild des „zänkischen Weibes“, der Xanthippe, geschaffen. Xenophon war ein wichtiger Schüler des Sokrates, der für die Darstellung von Platon in vielen Schriften verantwortlich war.

Das Leben des Platon

Platon wurde im Jahre 427 vor Christus in eine Adelsfamilie in Athen geboren. Seine beiden Brüder Glaukon und Adeimantos waren maßgeblich in der Politik vertreten und nach dem Tod seines Vaters Ariston, wurde aus der zweiten Ehe seiner Mutter der Halbbruder Antiphon geboren, der nach dem Tod von Platon seine Schule übernahm.

Schon früh interessierte sich Platon für Politik und Geisteswissenschaften und konnte dank des reichen Standes eine gute Ausbildung in der Gymnastik, Mathematik, Grammatik, Malerei, Musik und Dichtung erhalten. Zur Zeit des Peleponnesischen Krieges, den Platons Heimatstadt Athen gegen die Spartaner verlor, entschied er sich in die Politik zu gehen, wurde jedoch nicht für ein Amt in Betracht gezogen.

Enttäuscht von dieser Wendung wurde der damals 20-jährige Platon, Schüler des Philosophen Sokrates, den er bis zu seinem Tod im Jahre 399 vor Christus begleitete. Sein Lehrer prägte ihn entscheidend für den weiteren Verlauf seines Lebens auch auch Sokrates‘ Frau Xanthippe. Das Wort Xanthippe steht auf der deutschen Buchstabiertafel auch für den Buchstaben „X“.

Platon war der Schüler von Sokrates

Platon war der Schüler von Sokrates

Nach der Hinrichtung seines Lehrers schloss er sich mit weiteren Schülern zusammen und zusammen suchten diese Euklid von Megara auf. Platon wurde während dieser Zeit zu einem Kritiker der Politik und der Zeitgeschichte und hatte seinen Glauben in die Justiz Athens verloren. Nach den Lehren bei Euklid unternahm er eine lange Reise durch Europa, die ihn bis nach Unteritalien führte.

In seinem Leben fuhr er drei Mal nach Sizilien um dort mit anderen Philosophen Gedankengut austauschen zu können. Dort traf er auch seinen späteren Freund Dion von Syrakus, der der größte Verfechter der Lehren der Philosophie war.

Platon richtete sich im Jahr 387 vor Christus eine Schule in Athen ein, die die erste philosophische Akademie der Welt war und in welcher er bis zu seinem Tod 347 vor Christus unterrichtete. Auch versuchte er in öffentlichen Lesungen das gemeine Volk zu begeistern, stieß aber auf Unverständnis.

Vermächtnis

Seine Lehren prägten viele Philosophen der Antike und legten den Grundstein für die Ideenlehre. Diese suchten nach der Idee eines Gegenstandes. Das können zum Beispiel die Idee Hund oder Idee Stein sein. Er wollte diese Idee als Gesamtes darstellen. Eine Idee ist vollkommen, weißt aber entsprechende Ecken und Kanten auf.

Ein Mensch zum Beispiel kann nicht fliegen, aber dafür sich den Wind zu Nutze machen. Darüber philosophiert die Ideenlehre.