Blaise Pascal wurde am 19. Juni 1623 in dem französichen Ort Clermont-Ferrand geboren und starb am 19. August 1662 in Paris. Er wirkte zeit seines Lebens als Mathematiker und Physiker. Ausserdem verschrieb er sich der Literatur und der christlichen Philosophie.

Was hat er entwickelt?

Früh verfasste Blaise Pascal eine Abhandlung über Kegelschnitte und fand dabei den Satz vom Pascalschen Sechseck. Er konstruierte die erste Rechenmaschine. Ausserdem entwickelte er die Wahrscheinlichkeitsrechnung. Der Binomialkoeffizient ist eine mathematische Funktion, mit der sich eine der Grundaufgaben der Kombinatorik lösen lässt. Diese ist ebenfalls auf Blaise Pascal zurückzuführen. Die Binomischen Formeln sind ein Begriff aus der Algebra und mit ihm in Verbindung zu bringen. Das pascalsche Dreieck ist eine Form der grafischen Darstellung der Binomialkoeffizienten, die eine einfache Berechnung erlaubt. Im Dreieck weisen sie eine Ordnung auf, die es erlaubt, das dass jeder Eintrag die Summe der zwei darüberstehenden Einträge ergibt. In diesem Zusammenhang stehen auch die Fibonacci-Zahlen, die eine unendliche Folge von Zahlen ergeben. Die folgenden Zahlen ergeben sich hier durch Addieren mit ihren beiden Vorgängern. Weiterhin erfand Blaise Pascal das Barometer zur Luftdruckmessung und schuf auf dem Gebiet der Physik Grundlagen für die Hydrostatik. Er verfasste eine Abhandldung über die archimedische Spirale. Im Jahre 1654 gab Pascal Blaise die Naturwissenschaften auf und widmete sich religiösen Dingen.

Blaise Pascal entwickelte das pascalsche Dreieck.

Blaise Pascal entwickelte das pascalsche Dreieck.

Was wurde nach ihm benannt?

Unter anderem wurden das pascalsche Dreieck und der Mondkrater Pascal nach Blaise Pascal benannt, ebenso wie die bekannte Programmiersprache Turbo Pascal und eine Druckeinheit.

Wie war sein Leben?

In seiner Kindheit war Blaise Pascal oft krank. Nach dem Tod seiner Mutter zog die Familie nach Paris. Unterricht erhielt Blaise Pascal von seinem Vater. Verschiedene private Lehrer nahmen sich seiner ebenfalls an. Als Pascal das 12. Lebensjahr erreichte, kam eine ausserordentliche naturwissenschaftliche Begabung zum Vorschein. Er schloss sich Gelehrten wie Mathematikern und anderen Naturforschern an. Mit 16 Jahren konnte er bereits viele seiner Mitstreiter mit Abhandlungen und Werken über Kegelschnitte begeistern. Bald bekam sein Vater eine neue Aufgabe in der Normandie. Im Jahre 1642 stellte Pascal eine neue Erfindung: die Pascaline. Die Pascaline ist eine erste Rechenmaschine und gilt bis heute als solche. In der Anfangszeit waren mit ihr nur Additionen machbar. Im Laufe der Zeit allerdings wurde sie mehr und mehr weiterentwickelt. Später konnte man mit diesem Gerät auch subtrahieren. Anfang 1647 ereignete sich bei Blaise Pascal eine Art Sinnenswandel. Er wandte sich der Religion zu. Später stellte er weitere Abhandlungen vor, unter anderem über den Luftdruck und die darauf basierende Hydrostatik.