Der Begriff Mind-Map stammt aus dem Englischen und bedeutet soviel wie Gedächtniskarte. Beim Mindmapping geht es darum, Inhalte zu visualisieren und grafisch darzustellen. Beim Mindmapping handelt es sich um eine kognitive Lernmethode, die sich steigender Beliebtheit erfreut. Sie kann sowohl von Lehrern als Unterrichtsmethode eingesetzt werden als auch von Privatpersonen zum Erschließen und Aufdröseln komplizierter Inhalte benutzt werden.

Wie gestaltet man eine Mind-Map?

Damit das Mindmapping zum Erfolg führen kann, sollte bei der Erstellung der Mind-Map mit Bedacht vorgegangen werden.Man benötigt ein Blatt Papier und einen Stift in einer gut lesbaren Farbe. In die Mitte des Papiers wird, am besten in großen Buchstaben, der zentrale Begriff des Themas geschrieben, der erschlossen werden soll. Man kann theoretisch auch mehrere zentrale Begriffe auf einer Mind-Map unterbringen, wer erst mit dem Mindmapping beginnt, sollte sich aber lieber erst einmal an nur einem Begriff versuchen.

Von dem zentralen Begriff ausgehend werden nun Unterbegriffe, die mit dem Thema zu tun haben, herum angeordnet. Diese Begriffe werden durch Striche und Pfeile mit dem zentralen Begriff verbunden. Ausgehend von den Unterbegriffen, werden wieder alle Begriffe die mit diesem Unterbegriff in Zusammenhang gebracht werden, kreisrund angeordnet.

Auf diese Weise entsteht ein vielseitiges gedankliches Gerüst. Mindmapping ist also eine gewisse Art von Brainstorming, bringt aber gleichzeitig auch eine gewisse Ordnung in die Gedanken.

Vor- und Nachteile einer Mindmap

Die Vorteile liegen darin, dass sich die Möglichkeit bietet alle aufkommenden Gedanken zu einem Thema zu erfassen und gleichzeitig in eine Ordnung zu bringen. Durch die assoziative Arbeitsweise entstehen stetig neue Gedankengänge. So erarbeite Inhalte werden oftmals auch besser im Gedächtnis behalten als beispielsweise Fließtext.Unvorteilhaft ist, dass Mindmaps ab einem bestimmten Umfang nicht mehr sonderlich übersichtlich sind. Außerdem ist eine Mindmap in der Regel nur für deren Autor hilfreich und klar nachvollziehbar – es ist eher nutzlos die eigene Mindmap mit anderen zu teilen, da jeder Mensch eine individuelle Denkweise und somit auch Strukturierung von Inhalten besitzt.