Ob Schule, Studium oder Ausbildung – überall kommt es auf die Vermittlung von Wissen an. In regelmäßigen Abständen wird dieses auch in Form von Tests und Prüfungen abgefragt. Damit man dafür bestens gerüstet ist, bedarf es der optimalen Vorbereitung daheim. Wie diese aussehen kann, sei hier einmal genauer beleuchtet.

Ordnung erhöht den Workflow

Ordnung ist der Schlüssel zum erfolgreichen Lernen und Arbeiten. Wer seinen Schreibtisch und sämtliche Ablagen übersichtlich gestaltet, der kann sich aufs Wesentliche konzentrieren und vergeudet keine Zeit damit, Dinge zu suchen, die ständig gebraucht werden. Um den Workflow zu erhalten und die Gedankengänge nicht ständig unterbrechen zu müssen, hilft es, sich ein festes System anzulegen, nach dem am Schreibtisch gearbeitet wird. Um dieses zu etablieren, wird die Arbeitsfläche zunächst komplett freigeräumt und eine grobe Vorsortierung vorgenommen. Am besten ist eine mindestens zweiteilige Ablage, die darüber Aufschluss gibt, was noch zu erledigen ist und was bereits abgearbeitet wurde. Verschiedenfarbige Sammelmappen von Leitz sind ideal, um im Regal für Ordnung zu sorgen und einzelne Schwerpunkte jeweils einer Farbe zuzuordnen. Auf diese Weise sind die jeweiligen Unterlagen stets griffbereit und unterscheiden sich deutlich voneinander. Weiterhin sollte die Schreibtischfläche nach verschiedenen Themengebieten geordnet sein. Computer und Zubehör; Telefon, Stift und Notizblock sowie Locher, Tacker und Büroklammern sollten jeweils eine eigene Insel bilden, die sich nicht mit anderen Bereichen überschneidet.

Die Lust am Lernen entdecken

Ist für Ordnung gesorgt, dann kann der eigentliche Lernprozess beginnen. Entscheidend ist hierbei, dass Motivation und ein grundlegendes Interesse vorhanden sind. Wer für eine Prüfung lernen muss, deren Thema pure Langeweile auslöst, auf keinerlei Gegenliebe stößt und wenig Neugier hervorruft, der wird beim Pauken seine Schwierigkeiten haben. Wichtig ist deshalb, zunächst einen persönlichen Zugang zum Thema zu finden – und sei es über ein paar Ecken. Erst wenn der Wille da ist, einen Sachverhalt bis in seine Tiefen zu verstehen, klappt es auch mit dem systematischen Lernen.

Sport als idealer Ausgleich

Damit man sich auf das jeweilige Thema konzentrieren kann, ist eine anregende Arbeitsatmosphäre Pflicht. Dafür sollte das Handy beiseite gelegt und jegliche Hintergrundbeschallung abgeschaltet werden. Potenzielle Ablenkungen wie Haustiere, blinkende Lichter oder Fenster mit Blick auf die belebte Straße gilt es, so gut es geht zu vermeiden. Wissenschaftlich erwiesen ist zudem, dass man zu höheren kognitiven Leistungen imstande ist, sofern man gelegentlich Sport treibt. Wer also am Wochenende vormittags einen kleinen Waldlauf oder auch nur einen ausgiebigen Spaziergang unternimmt und dabei ordentlich frische Luft schnappt, der wird am Nachmittag spürbar besser lernen können.

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