Es hat sie in gewisser Form schon immer gegeben, denn schon immer gab es Menschen, die sich aufopfernd um Kranke, Alte oder um Arme gekümmert haben. Im Laufe der Zeit entwickelten sich aus dieser Tätigkeit richtige Berufe.

Heute können nur in den seltensten Fällen Angehörige dauerhaft die Pflege für Bedürftige innerhalb der Familie übernehmen. Jeder muss für sein eigenes Leben sorgen, Geld verdienen und sich um die eigenen Kinder oder um den Partner kümmern. Dafür gibt es die Menschen, die soziale Berufe ausüben. Sie bekommen für ihre Tätigkeit Geld und stellen sich dafür anderen Menschen in den Dienst.

Soziale Berufe gibt es in ganz unterschiedlichen Sparten. Altenpfleger, Erzieher oder Sozialarbeiter sind klassische soziale Berufe. Auch Heilerziehungspfleger, Krankenpfleger, Familienpfleger oder Haushaltshelfer gehören dazu. Diätassistenten, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Hebammen, Logopäden, medizinisch-technische Laboratoriumsassitenten, medizinisch-technische Radiologieassistenten, Masseure, Medizinische Bademeister, Rettungsassistenten, Orthoptisten und Zahnmedizinsche Fachangestelle – sie alle arbeiten in sozialen Berufen. Und das sind sicherlich noch nicht alle Möglichkeiten, die man in diesem Bereich hat.

Wer überlegt, soziale Berufe anzustreben, kann entweder ein Studium absolvieren, zum Beispiel das Studium der Sozialen Arbeit, oder er kann eine Ausbildung in einem der Bereiche machen. Die meisten dieser Berufe sind durch eine Ausbildung zu erlernen, einige auch nur mit einem Studium. Leider werden soziale Berufe bisher oft nicht besonders gut bezahlt. Das ist einer der Gründe, weshalb sich viele Jugendliche und junge Erwachsene gegen einen Beruf dieser Art entscheiden. Wer in einem sozialen Beruf arbeiten will, der sollte mit Leib und Seele dabei sein und für seine Sache einstehen. Im Laufe der Jahre sind die monatlichen Gehälter in der Branche bereits gestiegen und es wird von der Poltik viel getan, um hier dauerhaft eine faire Lösung zu finden. Wer sich also entscheidet, einen der sozialen Berufe zu wählen, der ist auf einem guten Weg.

Soziale Berufe wird es wohl immer geben, denn immer gibt es bedürftige Menschen. Fachpersonal, das bei bestimmten häufigen Problemen kompetent zur Hand gehen und handeln kann, wird dringend benötigt. Die Zahl der Kranken stieg in den letzten Jahren immer weiter, die heutige Jugend braucht durch viele Einflüsse mehr Betreuung denn je und die Menschen werden immer älter, brauchen also länger Hilfe. Soziale Berufe decken das ab, was die Menschheit wirklich braucht und bieten existenzielle und lebensnotwenige Hilfe.