Weiterbildungen sind heute wichtiger denn je. Wo in vielen Ländern die Arbeitslosenquote immer weiter steigt, werden oft nur noch sehr qualifizierte Kräfte eingestellt, die das aktuellste Know-How haben.

Nicht umsonst ist es oft so, dass die Älteren mehr Schwierigkeiten haben, einen neuen Job zu finden, wenn sie in ihrer Karriere auf Weiterbildungen verzichtet haben. Dabei ist es zumindest in Deutschland gar nicht schwierig, eine passende Weiterbildung zu finden. Die meisten Fachhochschulen und Universitäten haben ein großes Angebot an Kursen, genauso wie viele Volkshochschulen und andere Weiterbildungs-Zentren.

Allein das Internet bietet zahlreiche Möglichkeiten, in seiner Branche die richtige Fortbildung zu finden. Gibt man nur seinen Beruf bei Google ein und sucht nach Angeboten, findet man sicherlich eine passende Option in der Nähe. Eine andere Möglichkeit sind Abendschulen. Solche garantieren einem die volle Bezahlung, da am Tage dem üblichen Job nachgegangen werden kann. Informationen und Angebote dieser Art findet man auch bei der Agentur für Arbeit. Dort kann man auch klären, welche Weiterbildungen überhaupt möglich und welche auch sinnvoll sind.

Wer in seinem Leben viele Weiterbildungen macht und sich auf dem Laufenden hält, signalisiert damit seinem Arbeitgeber: Ich bin gewillt, Neues zu lernen! Ich bin ein wertvoller Teil für die Firma! Ich kann mich weiterentwickeln und habe den Spaß an meinem Beruf nicht verloren! Das gleiche gilt für neue Arbeitgeber. Wer in seiner Bewerbung viele Weiterbildungen aufzählen kann, macht von Anfang an einen motivierten und engagierten Eindruck. So vermittelt man das Gefühl, dass man den Job auch wirklich will.

Viele Arbeitnehmer bleiben nach ihrer Ausbildung auf der Stelle stehen. Sie arbeiten im gleichen Beruf und wundern sich dann oft, dass es ihnen mit der Zeit langweilig wird. Auch dagegen helfen oft die passenden Weiterbildungen, denn wer dazugelernt hat, kann auch oft neue Aufgaben übernehmen und erfährt eine neue Art von Selbstbewusstsein dadurch, dass er sein Wissen erweitert hat. So können vielleicht auch andere Bereiche des Berufs kennengelernt werden oder neue Technologien in das Unternehmen eingeführt werden, die die Arbeit vielleicht wesentlich erleichtern.

Wer für seine Weiterbildung Geld bezahlen muss, bekommt inzwischen auch Hilfe vom Staat. Durch die Bildungsprämie wird bis zur Hälfte des Gesamtpreises (maximal 500 Euro) übernommen und das spart dem Bildungswilligen einiges.