Rechtsanwalt ist ein sehr begehrter Beruf. Jedoch sehen viele junge Menschen nur die hohen Verdienstmöglichkeiten und blenden gleichzeitig den anspruchsvollen Weg bis dorthin aus. Die Tätigkeit des Rechtsanwalts gilt als wirtschaftlich beratend, daher zählt er zu den freien Berufen und es muss zur Ausübung kein Gewerbe angemeldet werden.

Ein Rechtsanwalt steht seinen Mandanten beratend zur Seite, wenn es um die Klärung von Rechtsangelegenheiten geht. Grundvoraussetzung dafür ist, dass der Anwalt nicht vorher in derselben Angelegenheit die Gegenseite beraten oder vertreten hat. Der Rechtsanwalt übernimmt eine parteiliche Interessensvertretung und ist nicht wie der Richter, interessensneutral. Laut deutschem Gesetz kann sich jedermann einen Rechtsanwalt nehmen, wenn er denn vor Gericht oder vor Behörden einen rechtlichen Beistand benötigt.

Zu den Hauptaufgaben des Rechtsanwalts gehören die Kalkulation von Prozesskosten, die Informierung des Mandanten über die Rechtslage sowie die Aussicht auf mögliche Erfolgschancen. Auch die Beweissicherung, wie der Hinweis auf mögliche Kostenrisiken sind Teil der Anwaltstätigkeit. Da die Einsatzgebiete eines Rechtsanwalts so breit gefächert sind, haben sich viele Spezialisierungen auf den einzelnen Gebieten ergeben. Das Können sein, Strafrecht, Steuerrecht, Arbeitsrecht, Erbrecht oder Urheberrecht um nur einige zu nennen. Auch das Gebiet des Verkehrsrechts wird zunehmend wichtiger. Hilfreiche Informationen dazu findet man unter www.anwalt-simoncic.de. Das Einstiegsgehalt eines Rechtsanwalts ist durchaus verlockend, aber nur wenige schaffen es so weit. Der, wer Rechtsanwalt werden möchte, muss zu erst einmal als Volljurist zugelassen werden. D. h., er muss Jura studiert haben. Eine Portion Mut und Durchsetzungsvermögen sollte man auf jeden Fall mitbringen. Wer überzeugen möchte, muss von sich und seiner Sache überzeugt sein, sonst hat er schon verloren.

Wer bereits in einer Anwaltskanzlei arbeitet und dort eine Ausbildung zum Rechtsanwaltsfachangestellten gemacht hat, dem eröffnen sich nach 2 jähriger Berufserfahrung eine Ausbildung zum Rechtsfachwirt. Das ist aber nicht dasselbe wie ein Rechtsanwalt. Der Rechtsfachwirt bezeichnet eher eine leitende Position in einem Anwaltbüro. Wer dennoch davon träumt Rechtsanwalt zu werden, der kann über eine Abendschule seinen Hochschulabschluss nachholen und sich dann an einer Hochschule Jura studieren. Dabei sind nicht mal Bestnoten die Grundgarantie für einen erfolgreichen Abschluss, viel mehr die eigene Motivation und Ausdauer. Wo ein Wille ist, da ist ein Weg. Und wer ernsthafte Absichten hat, der kann dieses Studium auch schaffen.