Seit Anfang 2011 sind erstmals in mehr als der Hälfte der Familien beide Elternteile berufstätig. Somit ist ein großer Schritt in Richtung weiblicher Emanzipation und Geschlechtergleichstellung getan. Oft vergessen aber viele, dass es gar nicht so einfach ist, die Kinder und den Beruf oder das Studium unter einen Hut zu bringen. Und trotzdem: Man kann auch in beiden Bereichen Erfolg haben.

Zufriedenheit im Beruf und Glück mit den Kindern – beides ist möglich

Viele Menschen, die studieren wollen, haben bereits Kinder. Das wissen mittlerweile zum Glück auch einige Hochschulen. Die Universität Hamburg bietet zum Beispiel Kinderbetreuung für die Kinder von Studenten an. Während der Seminare können Mutter und Vater flexibel ihr Kind abgeben und wissen es zudem in guten Händen. Dies fördert den Familienwachstum von Akademikern, die Zufriedenheit der Eltern – da sie auch etwas für sich tun können – und somit die Vereinbarkeit von Familie und Bildung.

Wiedereinstieg in den Beruf

Durch jahreslanges Aussteigen aus dem Beruf wegen der Erziehung ihrer Kinder tun sich Eltern oft schwer, wieder in ihren Beruf einzusteigen. Fort- und Weiterbildungsangebote, wie sie hier angeboten werden, sind eine gute Möglichkeit, um wieder erfolgreich im Beruf durchstarten zu können. Seminare, Lehrgänge und Tagungen bieten ein intensives Training an und geben den quasi Berufseinsteigern wieder mehr Sicherheit in ihrem beruflichen Umfeld und pimpen den beruflichen Werdegang.

Abendschulen als Weiterbildungsmöglichkeit

Es gibt aber auch Eltern, die das Gefühl haben, durch ihr Elterndasein etwas im Leben verpasst zu haben. So möchten viele zum Beispiel eigentlich ihr Abitur nachholen und sich – auch für ihre Kinder – weiterbilden, um sowohl beruflich als auch persönlich im Leben voranzukommen. In solchen Fällen ermöglichen es Abendschulen Eltern, das Abitur nachzuholen. So kann zum Beispiel der Vater tagsüber arbeiten gehen und – während die Mutter abends im Abendgymnasium ist – kann der Vater auf die Kinder aufpassen. So lassen sich berufsbedingte Wünsche doch noch erfüllen. Die Zufriedenheit, die sich bei den Eltern daraus ergibt, überträgt sich natürlich auch auf die Kinder. Denn man hat schließlich in beiden Bereichen, im beruflichen sowie im privaten, etwas gewonnen.

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